Einundvierzig Personen und ein Hund standen am Mittwoch-morgen, 18. Mai auf dem Bahnhof Killwangen bereit, um die Monatswanderung in Angriff zu nehmen. Per Bahn ging es über Baden nach Rheinfelden und wieder eine Station zurück nach Möhlin. Mit dem Postauto fuhr man weiter nach Wegenstetten, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Nach einigen Erklärungen der Wanderleitung zur geschichtsträchtigen Umgebung, machte man sich auf den Weg Richtung Buschberg. Beim Anstieg konnte man am Waldrand eine kleine Grotte anschauen. Auf dem Buschberg machte man einen längeren Halt zu Besichtigung der Wallfahrtskapelle. Laut Wanderleitung soll hier eine Kraftort sein und die Kapelle intensiv für Hochzeiten und Festanlässe genutzt werden. Kurz nach dem Weitermarschieren Richtung Wittnau stiess man auf Station 12 vom Besinnungsweg. Zwar lief man den Weg in der verkehrten Reihenfolge, doch es war trotzdem interessant, die Glastafeln mit modernen Bildern zu studieren. Nun folgte der Abstieg zur Lourdes-Grotte am Waldrand. Bei der Besichtigung erfuhr man, dass die Grotte in viel Freiwilligenarbeit entstand und am 17. Juli 1902 feierlich eingeweiht wurde. Vor dem Abmarsch ins Dorf Wittnau erhielt die Wanderschar ausführliche Erläute-rungen zu einem uralten Brauch in Wittnau, dem Fasnachtsfeuer. Dieses findet jeweils am Sonntag nach Aschermittwoch statt. Das einmalige am Fasnachtsfeuer sind die Flammenschriften. Dazu werden auf riesige Gerüste Fackeln gesteckt, welche Jahreszahlen oder Bilder darstellen. Zwischen den Ober- und Unterdörflern findet jedes Jahr ein Wettstreit um die schönsten Tafeln statt. Anschliessend ging es hinunter ins Dorf, wo man sich im Restaurant Krone zu einem feinen Mittagessen hinsetzte. Nach dem obligaten Kaffee folgte der zweite Teil der Wanderung. Via Gipf-Oberfrick marschierte man zum Bahnhof Frick. Nach einem kurzen Umtrunk im Bahn-hofrestaurant stieg man in den Zug ein, der die Wanderschar zurück nach Killwangen brachte.

                           Wandergruppe Spreitenbach