Bezirksparteipräsident und Grossrat Christoph Riner durfte eine grosse Anzahl Mitglieder zur GV der SVP Bezirkspartei Laufenburg begrüssen. An der GV der SVP des Bezirks Laufenburg stach vor allem das Traktandum für ein allfälliges Referendum gegen die Optimierung der Aufgabenteilung Kanton - Gemeinden und Neuordnung des Finanzausgleiches im Kanton heraus. Die Versammlung erteilte dem Bezirksvorstand die Kompetenz aber auch den Auftrag, die Optimierung der Aufgabenteilung Kanton - Gemeinden und Neuordnung des Finanzausgleichs zwischen Gemeinden mittels Ergreifen des Referendums zu bekämpfen oder andere Organisationen dabei proaktiv zu unterstützen.

Zahlreiche Gemeinden im Bezirk Laufenburg müssten nach heutiger Anhörungsvorlage der Regierung ihre Steuerfüsse stark erhöhen. Hier könne die SVP des Bezirks Laufenburg gar nicht anders als zu handeln und für unsere Gemeinden einzustehen war die Meinung der Versammlung. Man erhoffe sich aber immer noch, dass dieser Schritt nicht nötig werde und die Regierung, die jetzt vorliegende Anhörungsvorlage nochmals überarbeitet und das Ganze nicht auf dem Rücken von finanz- und strukturschwachen Gemeinden vollzogen werden soll.

Anschliessend an die GV bot die Versammlung den zwei Nationalratskandidaten der Jungen SVP Markus Liebi (21), Oberhof, sowie Oliver Strebel (24), Kaisten, die Gelegenheit sich den Parteigängern vorzustellen. Auch zugegen war Nationalrat Maximilian Reimann aus Gipf-Oberfrick, so dass im Hinblick auf die eidgenössischen Wahlen im Oktober drei Vertreter aus dem Bezirk Laufenburg auf Wählerstimmen hoffen können.

Es priesen sich alle drei Kandidaten als KMU-freundliche Politiker an. Während sich Markus Liebi auf Energiepolitik spezialisieren möchte, möchte sich Oliver Strebel gerne schwerpunktmässig mit Migrations- und Flüchtlingspolitik befassen. Nationalrat Maximilian Reimann zeigte an einem Beispiel eindrücklich auf, dass sich vor den Wahlen viele als KMU-freundliche Politiker präsentieren, aber dann nicht so handeln. Ein Vorstoss im Parlament, welcher verlangte bei öffentlichen Bauten vermehrt auf Einheimische Anbieter zu setzen und nicht wie beim Bundeshaus geschehen, Fenster aus Tschechien zu bestellen, wurde in Bern abgelehnt.

Im Anschluss stellte Vizepräsidentin Tanja Suter den 3 Kandidaten zu verschiedensten Themen Fragen, welche sie mit Ja oder Nein beantworten mussten. Ebenso wurden verschiedenste Fragen aus der Versammlung an die Kandidaten gestellt, ebenso an den anwesenden Regierungsrat Alex Hürzeler und die beiden Grossräte.

Christoph Riner