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Wachsen in Bayern die Bäume in Eiern?

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Das Baumei im Bayerischen Wald

Das Baumei im Bayerischen Wald

Der TV Kaisten auf Sommerreise im Bayerischen Wald

Am Freitag frühmorgens ging es los. Mit Postauto und Bahn nach Zürich und von dort mit dem Fernbus nach München. Dort gab’s im bekannten Augustinerkeller ein deftiges Mittagessen und das erste Mass Bier (das gehört einfach zu München). Nach einem kurzen Verdauungsspaziergang reiste man weiter mit der Bahn nach Passau und mit dem Bus nach Waldkirchen zum Hotel. Den Abend liessen wir im Elternhaus eines Vereinsmitgliedes (ja, wir sind ein internationaler Turnverein!) gemütlich ausklingen. Am Samstag dann in einer gemütlichen Fahrt mit der Ilztalbahn zum Nationalpark Bayerischer Wald. Vom Eingang führt ein Baumwipfelpfad, ein 1300 m langer Steg hoch oben in den Bäumen, zum Baumei (Bild). Dieser Baumturm in Form eines Eis ist eine Holzkonstruktion, in der ein spiralförmiger Steg, der Fichten umschliesst bis zu einer Plattform in 44 m Höhe führt. Auf dem Weg gibt es allerlei Informationen zur Vegetation und von oben hat man einen wundervollen Rundblick. Die anschliessende Wanderung auf den Lusen (1450 m) zeigte den vollkommen naturbelassenen Bayerischen Wald (es gibt nur einen Wanderweg, den man nicht verlassen darf) sehr eindrücklich. Den herrlichen Abend genoss man beim mittelalterlichen Schlossfest in Freyung bei Schauspiel, Speis und Trank. Am Sonntag ging es zurück nach Passau zu einer wiederum „mittelalterlichen“ interessanten Stadtführung. Eindrücklich waren auch die Markierungen an den Häusern der Hochwasserstände bei den leider relativ zahlreichen Überschwemmungen in dieser Stadt am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz. Mit der Rückfahrt mit Bahn und Bus klang dieses, in allen Belangen perfekte, Wochenende am späten Abend aus.

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