Es gibt einen zweiten Ort namens Spreitenbach. Mit der Wandergruppe machten sich 51 Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher auf, den kleinen,  zur Gemeinde Brunnadern gehörenden Weiler mit dem Namen Spreitenbach im Neckertal zu erkunden. Auch an abgelegene Orte ist das Reisen mit dem öffentlichen Verkehr kein Problem. Teilnehmer an der Wanderung aus drei Kantonen (AG, TG, GR) trafen gleichzeitig am Ausgangspunkt der Wanderung ein. Wegen Unterhalts- arbeiten auf dem Abschnitt Wattwil bis Herisau der Südostbahn reiste die Gruppe mit dem Postauto über den Pass Wasserfluh durch eine reizvolle, aber den Spreitenbachern weitgehend unbekannte Hügellandschaft. Von Mogelsberg führte der Weg nach Spreitenbach im Neckertal, wo im Restaurant Löwen das Mittag-essen serviert wurde. Nebst dem Ortsnamen gibt es aber wenig Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Orten. Nicht weit vom Weiler entfernt stehen in Furth Turm- häuser, die allerdings nicht so markant in die Höhe ragen wie im aargauischen Spreitenbach. Die Turmhäuser im Neckertal sind denkmalgeschützte Bauten aus dem 17. Jahrhundert. Im Erdgeschoss wohnt niemand; Wohn- und Schlafräume sind über einander angeordnet. Der Necker trieb wie die Limmat im vorletzten Jahrhundert die Turbinen von Spinnereien. Brunnadern ist ein Dorf mit 500 Ein- wohnern und liegt bloss 21 Meter höher als der Weiler Heitersberg. Dorfladen, Metzgerei und Bäckerei sind vorhanden. In Spreitenbach AG ist eine Fusion mit Killwangen erst im Gespräch.Brunnadern, Mogelsberg und St. Peterzell haben sich 2009 zur Gemeinde Neckertal zusammengeschlossen.   (OHO)