Bereits vor der Eröffnung des Balles um 14 Uhr war eine fröhliche Stimmung im Saal spürbar. Eine kunterbunte Mischung von Bewohnerinnen, Bewohner, Besucher und Mitarbeitenden strömten in den schön dekorierten Saal vom Reusspark, Zentrum für Pflege und Betreuung in Niederwil. Das engagierte Duo Romantica aus Luzern hatte kaum Zeit sich einzurichten und spielte bevor Thomas Peterhans, Direktor alle Anwesenden herzlich begrüsste und das zweite Highlight, nach dem Fasnachtsbrunch am Schmutzigen Donnerstag, eröffnen konnte.

Vor dem Anlass übernahmen die Aktivierungsverantwortlichen das Schminken der Bewohnerinnen und Bewohner. Dieses Angebot wurde rege benutzt. Vielfältig geschminkt, behütet und in Kostümen kamen alle in Bewegung. Es wurde viel getanzt zwischen den Tischen und vor der Bühne. Die Polonaise durfte nicht fehlen. Auch das ganze Café Reuss war voll Besucher und dank einer sehr guten Musikanlage, die die Musik über die hausinterne Lautsprecheranlage in alle Räume im Eingangsbereich und das Café Reuss verteilte, kamen auch diese in den vollen Genuss.

Die Küche war besorgt für Berliner, Schenkeli, Zigerkrapfen und Getränke.

Die Stimmung war ausgelassen. Eine besuchende Angehörige eines Bewohners meinte: «Ich komme drei bis vier Mal in der Woche in den Reusspark. An diesem Sonntag spüre und sehe ich, wie mein Partner sich über das bunte Treiben freut. Seine Augen strahlen. Dieser Fasnachtsnachmittag entschädigt mich für manchen trüben Tag.»

Der angesagte Auftritt der Hächle Gugger aus Hägglingen kurz nach drei Uhr brachte dann den Saal endgültig zum Kochen und die Stimmung auf den Höhepunkt. Die Hächle Gugger, eine bunte Mischung von Erwachsenen und Jugendlichen unter der Leitung von Thomas Vogel, der ausserhalb der 5. Jahreszeit, als technischer Mitarbeiter im Reusspark arbeitet. Sie verstanden es mitzureissen mit dem perfekten Sound in einer angemessenen Lautstärke.

Es gab viele Komplimente von Besuchenden und Bewohnerinnen und Bewohnern, dass der Reusspark so etwas mit viel spürbarer Freude organisiert. «Ein gut gelungener Anlass», «phantastisch», so klang es durch die Reihen.

Um 17 Uhr, nach vielen Zugaben der Saalmusik, war dann Schluss für's 2016.