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Volksentscheide akzeptieren

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Die CVP Wohlen zu den Gemeinderatswahlen

Das Wohler Stimmvolk hat gewählt. Sechs Gemeinderäte und ein Gemeindeammann sind bestimmt. Soweit so gut. Die CVP hat mit ihrem Kandidaten Paul Huwiler einen fairen und sachlichen Wahlkampf geführt und respektiert den Entscheid des Souveräns voll und ganz. Gemeindeammann Walter Dubler und seine sechs gewählten Gemeinderatskollegen haben diesen Volksentscheid ebenfalls zu akzeptieren und umzusetzen. Es liegt an ihnen allen, den vergangenen Wahlkampf und die letzten vier Jahre hinter sich zu lassen und den Blick nach vorne zu richten. Nur gemeinsam gelingt es dem Gemeinderat, Wohlen in eine gute Zukunft zu führen.
Die am Wahlabend vorgetragenen Rücktrittsforderungen an die Adresse von gewählten Gemeinderäten, die ihre demokratischen Rechte wahrgenommen haben, und den Stimmberechtigten eine Wahl ermöglichten, sind einem solchen Neustart sicherlich nicht zuträglich. Noch weniger sachdienlich sind aber die Aussagen des auswärtigen SVP Bezirksparteipräsidenten Andreas Glarner, welcher anlässlich der Wahlfeier der SVP Wohlen prophezeite, die Ära Dubler werde nicht mehr vier weitere Jahre dauern. Damit signalisiert er bereits vor Beginn der neuen Legislatur, dass die SVP keinerlei Interesse an einer konstruktiven Zusammenarbeit hat, sondern es ihr auch in den kommenden vier Jahren primär darum geht, den amtierenden Gemeindeamman abzuschiessen. Dass solche Aussagen gerade von der SVP zu hören sind, welche sich sonst bei jeder sich bietenden Tätigkeit auf den Volkswillen beruft, erstaunt. Durch ihr Votum haben die Wohlerinnen und Wohler zum Ausdruck gebracht, welche sieben Personen die Gemeinde in den kommenden vier Jahren regieren sollen. Die CVP Wohlen hofft, dass alle Parteien und Beteiligten diesen Entscheid akzeptieren und zukunftsgerichtet für unsere Gemeinde handeln werden. Mit eingeschlossen in diese Erwartung sind auch die neu- und wiedergewählten Einwohnerrätinnen und Einwohnerräte, die in erster Linie dem Wohl der Gemeinde verpflichtet sind, und nicht ihrer Partei(leitung). (mfr)

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