Am 26. August werden im Entlebucher Hasle, auf der Sportanlage Farbschachen, die dritten Eidgenössischen Nachwuchsschwingertage ausgetragen. Vier Fricktaler, davon einer als Ersatz, stehen um Punkte und Auszeichnungen im Wettkampf.

Die Eidgenössischen Nachwuchsschwingertage sind für den Schwingernachwuchs den Eidgenössischen Schwingfesten der Aktiven gleich zu setzen. Der Unterschied besteht darin, dass nur eine Teilnahme in der Sportlerkarriere möglich ist, wenn sie sich qualifizieren können. Startberechtigt sind diesmal die Jahrgänge 1995 bis 1997. In jeder Altersklasse treten die 50 Besten aus der ganzen Schweiz, total also 150 Nachwuchsschwinger, zu den Zweikämpfen an.

Nachdem der Möhliner Lukas Schlachter vor drei Jahren als erster Fricktaler in Le Mouret  mit von der Partie war und gleich noch den Schlussgang mit dem hervorragenden dritten Schlussrang erreichte, haben sich diesmal mit Samuel Schmid, Wittnau, Michael Mangold und Jimmy Hasler, Hellikon, gleich drei aus der Nordwestecke des Aargaus fest qualifiziert. Martin Mangold, auch er Helliker, geht als Ersatzmann mit. Schon im letzten Winter hat der Fricktaler Eidgenosse Stefan Schlachter mit den Jungs trainiert. In Trainingszusammenzügen für alle Nordwestschweizer steuerte der Nordwestschweizer Nachwuchsobmann Thomas Notter mit seinem Betreuerstab mit der Vermittlung weiterer Schwingerfertigkeiten zur Vorbereitung bei. Unterstützt wurde er auch von Lukas Schlachter, der jeweils das Einlaufen übernahm.

In seiner Prognose meint der Nordwestschweizer Schwingerobmann Stefan Schlachter, dass der Fricktaler Schwingernachwuchs Potential hat und dass es für die Region schön ist, gleich drei Nachwuchsleute, eventuell deren vier, fest im Einsatz zu wissen. Er erwartet denn auch zwei Auszeichnungen, also eine wirkliche Topleistung. Für ihn steht die Fricktaler Schwingerei auf echt guten Füssen.

Hans Zemp