Olten

Viel Zuspruch in Olten für die Konzernverantwortungsinitiative

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Auch ein verregneter Samstag-Vormittag war dazu da, auf dem Bifang-Markt für die Konzernverantwortungsinitiative einzustehen (von links Felix Wettstein, Jonas Ammann, Monika Egger, Urs Huber, Julia Schärli, Sebastian Lehmann).

Lokalkomitee im Einsatz für Konzernverantwortungsinitiative.

Auch ein verregneter Samstag-Vormittag war dazu da, auf dem Bifang-Markt für die Konzernverantwortungsinitiative einzustehen (von links Felix Wettstein, Jonas Ammann, Monika Egger, Urs Huber, Julia Schärli, Sebastian Lehmann).

Seit über einem Jahr engagiert sich auch in Olten ein breit abgestütztes Lokalkomitee für die Konzernverantwortungsinitiative. Bei den organisierten Veranstaltungen und Standaktionen gab es aus der Bevölkerung viel Zuspruch. «Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Konzerne wie Glencore dafür geradestehen sollen, wenn sie Kinder mit Schwermetallen vergiften oder ganze Landstriche zerstören», meinte eine Passantin. 

Die Konzernverantwortungsinitiative wurde vom ehemaligen FDP-Ständerat und Staatsanwalt Dick Marty zusammen mit einer breiten Koalition von 120 Menschenrechts- und Umweltorganisationen lanciert. Die Initiative wird heute von vielen Unternehmer/innen und Politiker/-innen aller Parteien unterstützt. Ebenfalls stehen die Schweizer Bischofskonferenz, die Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz und die Schweizerisch Evangelischen Allianz hinter der Initiative.

Dick Marty, Alt-Ständerat FDP, sagt: «Ich finde es beeindruckend, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger in allen Landesteilen für unsere Initiative einsetzen. Das ist sehr wichtig: Denn es geht um die grundlegendste Selbstverständlichkeit unseres Rechtsstaates: Wer einen Schaden anrichtet, der soll auch dafür geradestehen».

Am vergangenen Samstag hat das Komitee auf dem Bifang-Markt eine Standaktion organisiert und die Bevölkerung über die Initiative informiert. Dabei konnte das Komitee anhand von konkreten Fällen aufzeigen, warum die Initiative so dringend nötig ist: 

Die Konzernverantwortungsinitiative kommt am 29. November zur Abstimmung.

Text und Bild: Siv Lehmann

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