Erlinsbach SO

Viel Zuspruch in Erlinsbach für die Konzernverantwortungsinitiative

megaphoneLeserbeitrag aus Erlinsbach SOErlinsbach SO

Seit Ende August engagiert sich in Erlinsbach ein breit abgestütztes Lokalkomitee für die Konzernverantwortungsinitiative. «Für die Menschen in Erlinsbach ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Konzerne wie Glencore dafür geradestehen sollen, wenn sie Kinder mit Schwermetallen vergiften oder ganze Landstriche zerstören», sagt Yves Gysling vom Lokalkomitee.

Die Konzernverantwortungsinitiative wurde vom ehemaligen FDP-Ständerat und Staatsanwalt Dick Marty zusammen mit einer breiten Koalition von 120 Menschenrechts- und Umweltorganisationen lanciert. Die Initiative wird heute von vielen Unternehmer/innen und Politiker/-innen aller Parteien unterstützt. Ebenfalls stehen die Schweizer Bischofskonferenz, die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz und die Schweizerisch Evangelische Allianz hinter der Initiative.

Dick Marty, Alt-Ständerat FDP, sagt: «Ich finde es beeindruckend, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger in allen Landesteilen für unsere Initiative einsetzen. Das ist sehr wichtig, denn es geht um die grundlegendste Selbstverständlichkeit unseres Rechtsstaates: Wer einen Schaden anrichtet, der soll auch dafür geradestehen. Das muss endlich auch für Konzerne wie Glencore und Syngenta gelten.»

Das Komitee plant im November Standaktionen, um die Bevölkerung von Erlinsbach über die Initiative zu informieren. Anhand von konkreten Fällen soll aufgezeigt werden, warum die Initiative so dringend nötig ist:

Die Konzernverantwortungsinitiative kommt am 29. November zur Abstimmung.

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