Eröffnet wurde der Versöhnungsgottesdienst in der Pfarrkirche Zeihen mit dem Kinderchor unter der Leitung von Jeannine Menet mit dem Lied: Friede wünsch ich dir, gib mer d’Hand….. Diakon Niklaus Baumgartner begrüsste die Pfarrgemeinde und wies auf den Versöhnungsweg hin, den die Schüler am Freitag und Samstag in Herznach mit Eltern oder Gottis oder Göttis gegangen sind. „Mini Farb und dini, das git zäme zwe. Wär es drei, vier, fünf, sächs, sibe, wo gärn wettet zäme blibe gits en Rägeboge wo sich cha lo gseh“. Mit diesem Lied wurde auf das Thema hingewiesen, das durch den Gottesdienst führte.  Die Kinder riefen bei der Besinnung das Erbarmen Gottes an für alles was nicht gut war, in Familie, Schule, Freizeit, mit Gott… . In einer Geschichte wurde erzählt wie mit einer Fahne dem Gestrauchelten Zeichen gegeben wird, dass er wieder willkommen ist. Mit den Farben rot für die Liebe, gelb für das Licht und blau für den Himmel auf Erden. Regenbogenfarben deuten auf die Vielfalt des Lebens hin. Kinder haben beim Versöhnungsweg Knoten in einen Faden gemacht und ihn dann ins Kreuz vor dem Altar gewoben und so sinnbildlich Jesus übergeben. Aus dem Markus Evangelium war die Frohbotschaft zu vernehmen: „Lasst die Kinder zu mir kommen, legt die Hände auf und segnet sie…“ Beim Versöhnungsritual legte der Diakon den Kindern die Hand auf die Schulter und sprach ein persönliches Wort an sie. Anschliessend durften sie einen Regenbogenstift in Empfang nehmen. Die Fürbitten spannten sich wie ein bunter Regenbogen über den Gottesdienst aus. Eine rote Nase setzte sich der Diakon auf für die Ankündigung der Kollekte. Sie soll für die Theodora -Stiftung sein, die kranke Kinder im Spital besucht und ihnen Freude und eine Abwechslung bringt. Der Kommunionteil wurde mit den Lied „Lobet und preiset ihr Völker den Herrn… „ eingeleitet. Mit dem Lied „Gottes Regenbogen seht, Halleluja, über Erd und Himmel steht….“ schloss der eindrückliche Gottesdienst. Diakon Baumgartner dankte dem Kinderchor und vor allem den beiden Katechetinnen Daniela Greter und Claudia Graf, die den Versöhnungsweg mit den Kindern gegangen sind.