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Verpflichtungskredit für Sanierung und Erweiterung Kiga Buech ist abzulehnen

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Nach eingehendem Studium der vorliegenden Unterlagen und der Besichtigung am 22. Februar kommt die FDP im Sinne einer Güterabwägung zum klaren Entscheid, dass der Verpflichtungskredit für die Sanierung und Erweiterung abzulehnen ist.

Eine Investition in der Höhe von Fr. 770’000.- bedarf zwingend einer gesamtheitlichen Betrachtung. Beim Vergleich ‚Sanierung oder Neubau’ wurden nur die Investitionskosten berücksichtigt. Hier sind aber die jährlich wiederkehrenden Betriebskosten ebenso im Vergleich zu berücksichtigen. Dabei ist neben Buech I auch Buech II einzubeziehen. Sie teilen sich immerhin eine gemeinsame Oel-Heizung.

Die Erweiterung des Raumprogrammes lehnt sich stark an die ‚Richtlinie für den Bau von Kindergärten und Räumen der Basisstufe’ an. Einerseits ist dabei zu berücksichtigen, dass es sich um Richtwerte handelt und andererseits muss nicht jeder im Betrieb befindliche Kindergarten nach Vorliegen einer neuen Richtlinie erweitert werden. Bei den hohen Sanierungskosten (ua. für Dämmung, Isolation) müssten aus unserer Sicht die Betriebskosten reduziert werden. Nach Auskunft des Architekten werden jedoch die jährlich wiederkehrenden Betriebskosten nur marginal reduziert.

Es ist unbestritten, dass Gebäude nach einigen Jahrzehnten einen Erneuerungsbedarf haben. Wichtig dabei ist, dass ein Gesamtkonzept für alle Schulgebäude mit Finanzplan vorliegt, gerade auch im Hinblick auf unsere angespannte finanzielle Situation.

FDP Würenlos

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