Gränichen

Vernetzt für vielfältige Naturwerte

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In Gränichen ist in Zusammenarbeit der Interessengemeinschaft Terrarienfreunde Suhr (IGT), des örtlichen Natur- und Vogelschutzvereins (NVG) und der Ortsbürgergemeinde Gränichen als Grundeigentümerin eine stattliche Trockenmauer entlang des Wanderwegs im Gebiet Fuden gebaut worden.

Anlässlich ihrer Generalversammlung hatte die IGT Suhr auf Initiative ihres Mitgliedes Gordon Ackermann den Bau einer Trockenmauer beschlossen. Damit soll Lebensraum ökologisch aufgewertet werden für Reptilien, insbesondere die Zaun- und die Waldeidechse, und andere wärmebedürftige Tier- und Pflanzenarten. Mit Rolf Zimmerli, dipl. Raumplaner und erfahrener Trockenmauerbauer aus Laufen, und dem Spezialisten Goran Dusej, Koordinationsstelle Amphibien- und Reptilienschutz Schweiz KARCH, durfte die IG auf die Unterstützung ausgewiesener Spezialisten zählen. Schnell war ein potentieller Standort an einer südexponierten Hanglage in Gränichen gefunden. In Gränichen fielen die Ideen auf guten Boden und sowohl Ortsbürgergemeinde als auch Natur- und Vogelschutzverein Gränichen beteiligten sich ganz unkompliziert am geplanten Vorhaben.

Da am Abend des ersten heissen Arbeitssamstag die zahlreich erschienenen Mitglieder der IGT am Ende der Steine, nicht aber am Ende der Mauer angelangt waren, ging’s eine Woche später mit neuem Material und tatkräftiger Unterstützung aus den Reihen des Natur- und Vogelschutzvereins in die zweite Arbeitsrunde. Entstanden ist ein auch für Spaziergänger attraktives Vernetzungselement in einer wunderbaren Landschaftskammer. Der Natur- und Vogelschutzverein Gränichen nimmt die Initiative der IGT als Anlass, für die kommenden Jahre für das Gebiet Fuden-Strick in Zusammenarbeit mit Landwirtschaft und Gemeinde weitere Vernetzungselemente zu planen. Nachdem nun freundschaftliche Bande geknüpft sind, können sich laut Präsident Felix Kull auch die Mauerbauer der IGT eine neuerliche Beteiligung im Rahmen ihrer Kräfte vorstellen. Zuerst müssen sich nun aber die Vereinskassen wieder erholen. Dies kümmert die Natur wenig. Bei mehreren Besuchen hat sich gezeigt, dass die Mauer insbesondere von Insekten, Spinnentieren und Käfern schon in Besitz genommen worden ist. Weitere Bilder auf www.nvgraenichen.ch.

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