Früh am Samstag 20. Juni 2015, besammelten sich auf dem Gemeindehausplatz, 22 vorfreudige Samariter für „die Fahrt ins Blaue“. Car-Chauffeur Roger begrüsste uns und bald konnte die Reise starten. Monika und Rosmarie informierten einzig darüber, zuerst besuchen wir „W“, danach „M“. Auf der Autobahn Richtung Luzern liessen die Regentropfen langsam nach und unsere Spannung stieg! Keine Willisauerringli, keine Betriebs-Besichtigung der Logistikfirma Galliker im Entlebuch, nein unser Weg führte nach Wolhusen. Fast alle fragen sich, was machen wir wohl in Wolhusen? Diese Antwort bekamen wir gleich mit dem Wegweiser Tropenhaus. Trotz wieder einsetzendem Regen marschierten die Würenlinger strammen Schrittes und voller Erwartungen zum Eingang.

Nachdem die beiden Reiseleiterinnen uns mit dem Eintritts-Armband versorgten, durften alle Samariter bei einem Kaffee und Gipfeli, die ersten Eindrücke geniessen. Im wunderschönen Tropenkaffee kam bei so manchem von uns „eine gewisse Ferienstimmung auf“. Während 1 ½ Stunden durften wir, aufgeteilt in 2 Gruppen, vieles zum Thema Tropen und ihre Bewohner, sehr interessant und informativ, erfahren. Auf wunderschönen kleinen Wegen folgten wir Frau Liebst quer durch den Wolhusener Urwald. Viele Pflanzen wie Kaffee, Erdnüsse, Kakao, Bananen-Bäume liessen unser Herz höher schlagen. Wie viele Kakao-Bohnen braucht man für eine dunkle Tafel Schokolade oder wie sieht eine junge Sternfrucht aus? All unsere Fragen wurden sehr kompetent und geduldig beantwortet. Zum Schluss durften die Samariter ihre Streifzüge durch die riesen Pflanzen und Tierwelt individuell fortsetzen. Einige Fische und zwei lustige Schildkröten machten mit uns ebenfalls Bekanntschaft und liessen sich von uns nicht stören. Da unsere Shopping-Lust zum Schluss auf ihre Kosten kommen wollte, blieben einige Minuten Zeit auch dafür. Im wunderschönen Laden konnten die Mitglieder, sich mit exotischen Gewürzen und Mini-Bananenbäumchen eindecken. Wie viele echte Würenlinger Bananen es in Zukunft geben wird, bleibt unter uns ein strenges Geheimnis!

Nun startete die Car-Reise erneut zum 2. Buchstaben „M“. Bei der Fahrt durch 4 Kantone, Luzern, Aargau, Zug und Zürich, endete der nächste Zwischenstopp im kleinen Oertchen Mesikon bei Illnau. Auf der „Thommis Alm“ stoppte Roger den Car und unsere Magen knurrten langsam aber sicher. Dort genossen wir ein super feines Mittagessen bei angeregter, lustiger Unterhaltung. Nach dem Essen hiess es fertig mit Schlemmen, jetzt wird gearbeitet. Bald hiess es Startschuss für verschiedene Disziplinen bei der „Farmer Challenge“. Mit Bierkrug-Stämmen, Fassrollen, Hufeisen-Werfen, Schnäpse –Raten, Pfeilbogenschiessen, etc. konnten wir unsere Kräfte und Geschicklichkeit unter Beweis stellen. 3 Mitglieder wurden beim Rangverlesen mit schönen Holzmedaillen ausgezeichnet. Wieder auf der Autobahn Richtung Aargau, konnte Car-Chauffeur Roger ganz elegant dem stockenden Kolonnenverkehr auf Nebenstrassen ausweichen. Als unterwegs heiterer Sonnenschein herrschte, beschlossen die Samariter spontan einen Zwischenstopp beim Katzensee zu machen. Da freuten wir uns schon auf einen kleinen See-Spaziergang, aber daraus wurde leider nichts, Petrus hatte mit uns andere Pläne. So genoss man als Alternative in der Gartenwirtschaft vom Waldhaus Katzensee einen letzten Kaffeehalt, Platz fanden wir dank dem Wetter bestens.  

Die Zeit verging wie im Fluge, über das Wehntal und Surbtal erreichten wir Würenlingen und so endete für einige Vereinsmitglieder die schöne Reise. Eine kleine Gruppe genoss den Tages-Ausklang im Rest. Frohsinn bei einem feinen Stärkungs-Imbiss.

Ein ganz herzlicher Dank gilt Monika und Rosmarie für die toll organisiert und kompetent begleitete Reise sowie unserem Chauffeur Roger , der uns alle mit viel Humor durch 4 Kantone gefahren hat.

Sabine Baumgartner