In der ersten Maiwoche haben sich 14 Vereinsmitglieder in der südspanischen Provinz Andalusien rund um Mojacar für die noch junge Velosaison eingefahren.

Nachdem die Reiseteilnehmer dem kühlen Fricktal entflohen waren, wurden sie nach rund fünf-stündiger Reise in Andalusien mit Wind und Sonnenschein begrüsst. Diese beiden Elemente sollten zu ständigen Begleitern bei allen Radtouren der Trainings- und Ferienwoche werden.

Das Gebiet im Süden Spaniens eignet sich dank hoher Wetterbeständigkeit (der letzte Regen fiel Mitte Februar!), mit ihren wunderschönen Küstenstrassen entlang des Mittelmeers sowie den langen, leicht ansteigenden und verkehrsarmen Passstrassen gut für den Saisoneinstieg.
Die karge Landschaft ist dort sehr trocken und lässt nur Büsche und Sträucher wachsen. Sie bildet einen starken Kontrast zu der bei uns gewohnten Umgebung im Jura und Schwarzwald.

Die Teilnehmer konnten zusammen mit rund 70 weiteren Velosportlern und aufgeteilt in verschiedene Stärkeklassen, ihre 60 bis 190 Kilometer langen Tagestouren ausgiebig geniessen.

Dabei kam die Kameradschaft und Entspannung nicht zu kurz: Die gemeinsamen Mittagspausen in kleinen Dörfern im Landesinnern sowie der Tourenabschluss beim Genuss eines kühlen Biers am Sandstrand des Hotels, gehörten zum täglichen Ritual. Dank der warmen Temperaturen sorgte ein Sonnenbad am Pool für aktive Regeneration. Und die Unerschrockenen wagten gar einen kurzen Abstecher ins 17 Grad warme Mittelmeer.

Das gemeinsame Abendessen mit mediterranen Köstlichkeiten und regionalem Rebensaft sowie der abschliessende „caffe correchilio“ an der Hotelbar bildeten den jeweiligen Tagesabschluss.

Die Tage vergingen wie im Flug und bereiteten grossen Spass. Die Ankündigung des Flugkapitäns auf der Heimreise „Basel-Mulhouse, 9 Grad, Regenschauer“ konnte die positiven Erinnerungen an eine entspannenden und wunderbare Woche nicht schmälern.