Am letzten Samstag 20. März 2009 fand in der Mehrzweckhalle der Aarauer Kaserne wie jeden Frühling die Velobörse der Pro Velo Aarau statt. Bis weit in die Nacht hinein hatten Aktive am Vortag den Turnhallenboden mit PVC-Streifen abgedeckt. Von neun bis zehn Uhr konnten nun am Samstag Interessierte ihr Fahrrad in Kommission abgeben. Über 200 Räder aller Art waren so zusammengekommen, als um halb elf die Eingänge erneut geöffnet wurden für die rund 750 Mitglieder von Pro Velo Aarau. Nicht Wenige wurden Mitglied, um schon jetzt nach einem Schnäppchen Ausschau halten zu können. Schlussendlich blieb aber doch der Grossteil der Räder über Mittag in der Halle, bis um halb zwei die Türen erneut geöffnet wurden. Ein breiteres Publikum hatte sich davor schon seit einer halben Stunde angesammelt und eilte nun zügig zwischen die Fahrräder. Fleissig wurden die verschiedenen Modelle Probe gefahren, was beim zahlreichen Publikum nicht ganz einfach war. Nicht alle Besucher waren ja routinierte Radfahrer.

Sogar Mountain Bikes, die mit über Fr. 1000.- angeschrieben waren, fanden aber problemlos ihre Käufer, was auch auf versierte Besucher schliessen lässt. Ein erprobtes System mit Durchschlagsformularen stellte den reibungslosen Ablauf der Verkäufe sicher. Die Polizei überprüfte die Rahmennummern und garantierte so, das die Velobörse nicht zum Hehlermarkt verkam. Nur etwa 15% der Velos fanden keinen Käufer, nicht selten wegen unrealistischer Preise. Ihre Besitzer konnten noch etwas Gutes tun, wenn sie die Velos vor der Halle dem LernWerk des HEKS übergaben. Dessen Mitarbeiter hatten dort schon den ganzen Tag Velos für Afrika gesammelt. (bmo)