Felsenau (Leuggern)

Vandalismus, leere Kapellenbänke und neue Könige

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Der Kapellenverein Gippingen-Felsenau führte seine Generalversammlung durch.

Der Kapellenverein Gippingen-Felsenau führte seine 64. Generalversammlung im Restaurant Kreuz in Gippingen durch. Rolf Frei konnte 23 Mitglieder und 1 Gast begrüssen. Nach dem Imbiss ging es schnell zum obligaten GV-Teil über. Das Protokoll von Maja Miller und die tadellose Rechnung der Kassierin Brigitte Rennhard waren schnell einstimmig abgesegnet. Nach dem Revisorenbericht und dem Voranschlag fürs 2010 ging Rolf sofort weiter auf die Chürbse-Chilbi 2009 ein. Trotz des einigermassen guten Wetters kamen wegen des Herbstferienbeginns nur eine bescheidene Anzahl Gäste an die letztjährige Chürbse-Chilbi. Dennoch konnte ein schöner Reingewinn erzielt werden. War eventuell die feine Chürbse-Suppe schuld am guten Ergebnis? Dieses Jahr wird die Chürbse-Chilbi am Wochenende vor den eigentlichen Schulferien, am 26. September 2010 stattfinden. Der unvergessliche Chor „StimmXvoll" wird bei uns zu Gast sein! Der Vorstand hofft wiederum auf viele Besucher, die an diesem schönen traditionellen Fest teilnehmen.

Unter dem Traktandum Verschiedenes weist Rolf Frei auf die anstehenden Renovationsarbeiten hin. Diese Arbeiten lassen sich nicht mehr länger aufschieben und müssen angepackt werden. Nur ein neuer Aussenanstrich genüge nicht, meint der Präsident. Auch sind die leeren Kapellenbänke an den Gottesdiensten in Gippingen für den Pfarrer und den Vorstand ein unschöner Anblick. Es ergeht der Aufruf an alle Vereinsmitglieder und Einwohner von Gippingen, diese Gottesdienste doch vermehrt zu besuchen.

Anlässlich der Mitternachts-Anstossete in der Silvesternacht wurde ein Wunsch an den Präsidenten herangetragen, den er nur zu gern erfüllen will. Die drei Könige sollen an der kommenden Weihnacht neben der Krippe stehen. Also bekommt Rolf Frei den Auftrag, diese drei Herren im Schwarzwald bei einer bekannten Holz-schnitzerin, die schon unsere heilige Familie herstellte, schnitzen zu lassen.

Leider kommt es beim Wegkreuz am Stausee regelmässig zu Verunreinigungen durch leere Flaschen und Papier. Eine aufmerksame Spaziergängerin hat nun die Zerstörung der Jesus-Statue dem Vereinspräsidenten gemeldet. Als grosse Respektlosigkeit empfindet es der Vorstand und die anwesenden Vereinsmitglieder, dass der Jesus am Kreuz so verunstaltet wurde. Ein Arm wurde der Jesus-Statue abgerissen und der Körper durchlöchert.

Schade, dass an so einem schönen Platz vermehrt Vandalismus und Zerstörung stattfinden. Entstehen dadurch unserem Verein immer wieder unnötig grössere Auslagen! (mmi)

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