Der Festgottesdienst der Reformierten Kirchgemeinde Unterentfelden am 11. Januar zum 50-jährigen Bestehen als eigene Kirchgemeinde vereinigte neben zahlreichen Kirchenmitgliedern eine stattliche Zahl von Gästen: den Gemeinderat Unterentfelden, ehemalige Mitglieder der Kirchenpflege und Synodalvertreter, ehemalige Angestellte der Kirchgemeinde und prominente Gäste aus verwandten Behörden, wie des Evangelischen Kirchenrates mit Präsidentin Claudia Bandixen, des Dekanats, der reformierten und katholischen Nachbargemeinde Oberentfelden, der Urpfarrei Suhr sowie Delegationen aus Aarau, Gränichen, Muhen und Kirchberg.


Bereits im Lauf der vergangenen Woche war die Festschrift an die reformierten Haushaltungen verteilt worden und stiess auf reges Interesse. Sie enthält drei Teile: den historischen Rückblick, verfasst durch den Dorfchronisten Walter Linder, den von den einzelnen kirchlichen Arbeitsgruppen - vor allem auch durch die Kirchenpflege - gestalteten zweiten Teil und einen dritten Teil mit einem Blick in die Zukunft unserer Kirchgemeinde.

Im Mittelpunkt des Festgottesdienstes stand die Jubiläumspredigt von Pfarrer Elmar Bortlik über den Text aus dem 3. Buch Mose, Kapitel 25, Verse 8 - 12, das sich mit dem „Jubeljahr oder Erlassjahr", einem heiligen 50. Jahr befasst. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch Donata Singh an der Orgel und Fritz Sommer, Trompete, sowie mit Liedern des reformierten Kirchenchores Oberentfelden und Schönenwerd. Im Weiteren freute sich die versammelte Kirchgemeinde an den Grussworten der verschiedenen Gäste und bewunderte die Darbietungen der Pantomimin Sibylle Schlegel.


Mit einem reichhaltigen Apéro schloss die erste Veranstaltung des kirchlichen Unterentfelder Jubiläumsjahres. Am 27. Februar folgen ein historischer Abend und am 6. Juni das eigentliche Jubiläumsfest für Gross und Klein. (er)