Reinach (AG)

Unihockey 1.Liga: Schlechter Start mit Happyend

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Schlechter Start mit Happyend

Nach 17 Minuten lag das Fanionteam von Lok Reinach mit 0 zu 4 zurück, und drehten anschliessend mit einer Willensleistung und Glück die Partie gegen die Bern Capitals.

Bericht von Stefan Leibundgut

Lok zu Beginn ein Bummler

Die zahlreichen Zuschauer in der Pfundmatt staunten über die Passivität welche die Mannen von Magnus Hedlund zu Beginn der Partie an den Tag legten. Die achtplatzierten Berner aus der Hauptstadt stürmten das Gehäuse der Einheimischen und nach nur 17 Minuten vermeldete die Matchuhr ein 0 zu 4 Rückstand. Mit dem ersten Saisontreffer von Etienne Benz konnten die Reinacher das Resultat vor der Pause noch ein wenig verbessern.

Thomas Frank und die Torumrandung

Im Mitteldrittel entwickelte sich einen ausgeglichene Partie. Die beiden Teams duellierten sich im Auslassen bester Torchancen, wobei die Berner die besseren Gelegenheiten vergeigten. Der überragende Thomas Frank im Reinacher Kasten hielt sein Team mit unglaublichen Paraden im Spiel, zudem war die Torumrandung wohl der beste Freund des gebürtigen Burgdorfers. Sagenhafte 5 Mal trafen die Berner den Pfosten. Durch Treffer von Marco Gürber und Peter Byland in Unterzahl, hielt sich der Schaden für die Aargauer in Grenzen und eine realistisch Chancen für ein Happend konnte gewahrt werden.

All or nothing

Trainer Magnus Heldund reduzierte zu Beginn des letzten Drittels auf zwei Linien. Die jungen Wynentaler diktierten das Spielgeschehen wie selten zuvor und übernahmen durch Treffer von Byland, Wullschleger und Hediger in der 55 Minute sogar die Führung. Dass dieses verrückte Spiel wohl kein Verlierer verdient hat, dachten sich wohl auch die Schiedsrichter und schicken 2 Minuten vor Schluss einen Reinacher in der Kühlbox. Die Berner kamen 15 Sekunden vor Schluss zum verdienten Ausgleich, gleichbedeutend dass die Herren von Hedlund zum zweiten Mal in dieser Saison in die Verlängerung mussten. Ebenfalls in der Verlängerung konnten sich die Berner die besseren Chancen notieren, jedoch wie bereits erwähnt hatte Lok Reinach den Rückhalt, den sie für solche Partien brauchen. Der zweite Hauptakteur Peter Byland, entschied die Partie mit seinem dritten Treffer, zum glücklichen Ende für die Reinacher.

Reinach nach der Hinrunde im vorderen Mittelfeld

Die Hinrunde ist schon wieder Geschichte und das Fanionteam steht mit 14 Punkten auf Rang 4. Dominiert wird die Liga von Fribourg und Schüpbach, welche völlig verdient auf den Playoffplätzen stehen. In den drei folgenden Wochen ruht die Meisterschaft. In Zürich und Bern findet die Weltmeisterschaft statt. Mit Michael Binder und Raphael Möri sind auch zwei Reinacher auf der grossen Bühne des Unihockey zu bewundern. Die beiden Verteidiger vertreten die Farben der USA und gelten als krasser Aussenseiter im Turnier. Jedoch gilt seit Barak Obama: Yes you can!

UHC Lok Reinach - Bern Capitals 7:6 n.V. (1:4, 2:1, 3:1, 1:0)

Pfrundmatt, Reinach AG. 108 Zuschauer. SR Meister/Rimensberger.

Tore: 6. Meier (Arm) 0:1, 7. Wittwer (Baumann) 0:2, 9. Thomas (Baumann) 0:3, 17. Thomas (Baumann, Ausschluss Reinach) 0:4, 18. Benz (Hänny) 1:4, 22. M. Gürber (Benz) 2:4, 28. Byland (Michael Merki, Ausschluss Reinach!) 3:4, 30. Arm (Meier) 3:5, 48. Byland (Michael Merki) 4:5, 53. Hediger (El Khatib, Ausschluss Bern) 5:5, 55. Wullschleger (Spahija) 6:5, 60. (59:45) Thomas (Huber, Ausschluss Reinach) 6:6, 65. Byland (Michael Merki) 7:6
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen UHC Lok Reinach. 3mal 2 Minuten gegen Bern Capitals.

Lok Reinach: Frank; Michael Gürber, Galliker, Spahija, Dünki, El Khatib, Marco Gürber, Byland, Wullschleger, Andreas Frey, Benz, Lukas Hediger, Sandro Frey, Armin Frey, Merki, Hänny, Waser, Möri, Husi

Bern Capitals: Nold, Walther; Brugger, Hählen, Moosmann, von Gunten, Chételat, Wittwer, Lussi, Galli, Baumann, Bachofner, Kohler, Kuntsi, Huber, Meier, Arm, Furrer, Thomas

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