Die Kreisschule Rheintal-Studenland erlebt ihren traditionellen Umwelttag

MST – Verschiedenste Erlebnisse zu umweltbezogenen Themenwelten warteten am Montag, 22. September auf die Schülerinnen und Schüler der Kreisschule. Bei herrlichstem Sonnenschein wurden jahrgangsspezifische Inhalte erforscht, erdacht, erlaufen, erlebt.

Die vierten Klassen beschäftigten sich traditionell mit dem Thema Energie und Klimaschutz. Neben dem Besuch der Solaranlage auf dem Dach des Oberstufenzentrums stand ein Besuch der neuen Holzschnitzelanlage auf dem Programm. Zudem absolvierten die Viertklässler einen Stationenlauf zu den Themen Plastik, Atmosphärenwanderung, Klimaschutzbeitrag, den grundlegenden Zusammenhängen im Wald und den Folgen der Klimaveränderung. Dabei stellten sich viele von ihnen wohl zum ersten Mal die Frage: Was passiert eigentlich wirklich mit uns, wenn das Klima sich erwärmt oder wenn es eine neue Eiszeit gibt?

Dem Wasser widmeten sich die dritten Klassen, die das Reservoir Bärehölzli und die ARA Bad Zurzach besuchten – neben viel iih! und uuh! war dabei durchaus auch das ein oder andere oh! und aha! zu hören.

Die zweiten Oberstufenklassen setzten sich mit dem Thema Biodiversität auseinander.Während die einen ein Waldumgang an Dachshöhlen, Wildschweinkuhlen und Rehautobahnen vorbei führte, setzten die anderen beim Auenschutzgebiet „Chly Rhy“ bei Rietheim Frösche, Kröten und Lurche aus. Auch die Renovierung des schuleigenen Insektenhotels stand auf dem Programm einiger Zweitklässler.

„Tage wie dieser sind gelebter Unterricht“, meint Hauptschulleiter Guido Brändli. „Um die Schülerinnen und Schüler ernsthaft für Umweltthemen zu sensibilisieren, muss man das Klassenzimmer verlassen und mitten hinein gehen – in die Welt, in der wir leben.“