Berikon

Turn- + Volleyballerinnen Berikon auf Abenteuer-Reise

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Mit dem Hochzeitsmarsch aus dem 9-er Bus wurde ich frühmorgens abgeholt. Weiter ging’s zum Berikerhus und dann ab Richtung Zofingen um Vreni abzuholen. Alain unser Bus-Driver sagte nicht wo die Reise hinging. Als wir komplett waren, nach kurzem Kaffihalt, lasen wir auf den Schildern, Luzern, Gotthard, etc. oh, doch nicht über den Röschtigraben?

Das Wetter klarte auf, die Stimmung im Bus war super, auch im Kurzstau vor dem Gotthard und bald schon war der lange Tunnel bezwungen und herrlicher Sonnenschein erwartete uns auf der Raststätte in Ambi-Piotta. Kurz gestärkt ging die Fahrt weiter Richtung Lago Maggiore, dann Richtung Gordola und den Berg hinauf ins Verzascatal. Was für eine Aussicht und schon sahen wir links die berühmte Brücke zum runter springen, na wer das mag! Alain kurvte nach der Barriere immer weiter hoch, über Bach- und Steinwege. Doris wurde bleich, Alain hielt an, telefonierte, dann wurde umgedreht und wir landeten schliesslich auf dem richtigen Waldstück.

Grosse weisse Säcke lagen da und schon war unser ganzes Gepäck darin verstaut, einen Prosecco machte die Runde, denn wir werden Helikopter fliegen. Kurz vor Mittag landete auch das erste Flugobjekt, ein stattlicher Heli indem immer 3 von uns Platz hatten. Ein kurzer aber imposanter Flug über Mergoscia und die Vercasca-Brücke brachte alle 9 nach Fossei wo wir vom Beriker Mike und zwei Vrenis begrüsst wurden.

Alle erhielten ein schönes Boccalino mit eigenem Namen welches wir gleich mit Prosecco einweihten. Die zweckmässig eingerichteten Steinhäuser mit Holzbefeuerung im Unterstand und einen tollen Steinofen draussen beeindruckten uns. Nun hiess es das Mittagessen bereit zu machen. Die 3 Männer waren für den Ofen und das Abwaschen zuständig und je 3 andere tischten und machten den Salat parat. Wir genossen den feinen Chäschueche sehr. Dann hiess es Rucksack schultern und nach einem kurzen Waldspaziergang gelangten wir zum Campo Cortoi einem Ferien- und Lagerdorf welches terrassenartig angelegt ist und in einigen Rustici rund 26 Schlafplätze eingerichtet sind. Die Betriebsleiterin Andrea begrüsste uns mit feinem Tee und zeigte uns das kleine Dorf. Nach Bezug vom Nachtquartier machten wir uns wieder auf nach Fossei um das Abendessen vorzubereiten. Es wurde Holz gespaltet, eingefeuert, Zwiebeln gehackt und den Fruchtsalat vorbereitet. Das Nachtessen wurde draussen vor dem Steinofen genossen und auf den schönen Tag angestossen. Vreni’s Torte war Spitze. Nach aufräumen mit Taschenlampen-+ und Kerzen-Beleuchtung machten wir uns wieder auf den Marsch zum Nachtlager. Dann begann es bereits zu regnen. Ein letztes Bier unter der Laube und ab in die Schlafsäcke.

Ohne Kaffee, rein in die Wanderschuhe und Regenklamotten, marschierten wir am Morgen zum bereits im Rustico vorbereiteten Frühstück auf Fossei. Das feine Frühstück genossen wir, die 3 Jungs wuschen ab und Alain machte sich mit andern Jungs auf den Fussmarsch zum Parkplatz um auf der anderen Talseite unseren Bus zu holen. Nass und neblig war der Abstieg nach Mergocia wo wir bereits von Alain und Mike erwartet wurden. Froh wieder im Bus zu sein war die Stimmung wieder gut, SMS kamen, wir sangen und Isa hatte immer noch kein Lied von der Frau Fischer gehört. Alain lenkte den Bus zügig ins Tal durch die vielen Kehren. Dann landeten wir im Grotto Val d’Ambra in Personico. Das feine Mahl genossen alle. Gaby hat nun das Bus-Steuer übernommen und lenkte uns gekonnt nach Ambri-Piotta. Damit Mike nicht alleine fahren musste leistete Alain ihm Gesellschaft. Beim Eisstadion angekommen, leuchteten die Augen von Doris, ist sie ja so ein grosser Fan vom EC Ambri-Piotta. Wir verfolgten noch ein Spiel auf der Tribüne und Doris war happy. Nach Verkehrsfunk abhören wurde beschlossen über den Gotthard zu fahren. Leider im Regen und Nebel erreichten wir den Piz Gotthard, machten einen Kaffeehalt und sagten danke und tschüss an Mike und Alain. Auf der Strecke Richtung Rothrist kamen wir noch in einen Regensturm, Hut ab vor Gabys Konzentration mit 8 wilden Sängern und Witze erzählenden Boys und Girls. Vreni wurde in ihrem Heim bereits empfangen und wir besichtigten noch das Haus und den Umschwung.

Gegen Abend landeten alle wieder wohlbehalten zu Hause. Wir möchten uns ganz herzlich bei Alain für die toll organisierte Reise mit Heliflug, nächtigen in Rusticos und vielem weiteren wie auch Gaby für’s Heimchauffieren und den zwei Vrenis und Mike für ihre Gastfreundschaft bdanken.

Susanne Stulz

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