TSV Rohrdorf auf Turnfahrt

..

17 Turnerinnen und Turner genossen die Reise ins Toggenburg.

Eine bunt gemischte 17-köpfige Schar Turnerinnen und Turner traf sich am 15. August für die Turnfahrt 2009. Mit Bus und Zug ging die Reise über Winterthur in die Stadt Wil. Auf dem geführten Rundgang durch die Stadt fühlten wir uns beinahe in alte Zeiten zurückversetzt. 

Bei bestem Wetter assen wir in einem kleinen Restaurant am Rande der Altstadt zu Mittag. Die Äbtestadt Wil ist aber auch Einkaufszentrum der Region und wer noch nichts zum Essen für die morgige Wanderung hatte konnte dies problemlos nachholen.

Um zwei Uhr hiess es dann für uns Weiterfahrt mit dem Thurbo-Zug bis Nesslau und mit einem Doppelstock-Postbus nach Unterwasser im Toggenburg. Von Unterwasser gelangten wir in 20 Minuten Fussmarsch zu den Thurwasserfällen. Die Säntisthur zischt normalerweise in zwei Fällen über die Felsen und lässt sich über Brücken und Galerien fast von allen Seiten ansehen. Nun, im Hochsommer ist der Wasserfall leider etwas mickrig, doch die im trockenen Flussbett liegenden Felsen liessen seine Kräfte erahnen.

Zurück in Unterwasser fuhren wir mit dem Bus ein kurzes Stück zurück bis Alt St. Johann und von dort mit dem Sessellift bis zur Sellamatt auf 1390 m.ü.M. Im Berghotel Sellamatt waren die Zimmer für uns bereits gemacht und konnten bezogen werden. Der Tag war noch jung und vor dem Znacht lief ein Teil der Gruppe mit Schlärpli den Berg hoch und suchte ein lauschiges Plätzchen für den Gipfeldrink mit Blick auf den 2501 m hohen Säntis gegenüber dem Tal vor uns und den 2306 m hohen Hinterrugg hinter uns.

Das Znacht war währschaft und reichlich. Unser Dessert genossen wir auf der Terrasse. Kaum war die Sonne weg wurde es kühl und los ging's ins Stübli zum Jassen. Tschau Sepp und Gemsch mit „Bschiisse" sorgten für eine gute Stimmung.

Am Morgen trafen wir uns um 9 Uhr bereit zum Abmarsch. „Goht's no wiit" kam die scherzhafte Frage schon bald. Die Wanderung entlang des Klangwegs war gemütlich. Auf diesem Panorama-Wanderweg stehen über zwanzig verschiedene Klangskulpturen. Wir konnten hören wie ein Baum, wie Wasser, wie Felsen, wie Saiten und Glocken klingen. Sogar ein Glocken-Flipperkasten für die grossen Kinder war vorhanden.

Die Mittagspause mit Bräteln machten wir kurz vor der Bergstation Wildhaus. So war der Kaffee nach dem Essen nicht mehr weit weg. Nach Relaxen und Sonne tanken ging's mit der Sesselbahn zurück nach Wildhaus. Für die einen auf eine Besichtigung des Zwingli-Geburtshaus und für die anderen auf ein kühles Bier im nächsten Restaurant.

Die Busfahrt im sonnengeheizten Oberdeck liess uns beinahe einschlafen. Die SBB machte sich noch ein Spass daraus unsere Platzreservation zwar durchzusagen aber nicht anzuschreiben. So sassen wir dicht gedrängt auf der Treppe des ICs nach Zürich und kreierten dafür eine Werbetafel für die nächste Tuvo J

Für die gute Organisation und die schöne Wanderung danken wir Petra und Conny ganz herzlich.

Meistgesehen

Artboard 1