Staretschwil (Oberrohrdorf)

TSV Rohrdorf an den Mittelländischen Nachwuchsmeisterschaften

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Erfolgreiche Kunstturner des TSV Rohrdorf

Mitten in den Frühlingsferien fanden im Aargauer Turnzentrum in Niederlenz die Mittelländischen Nachwuchsmeisterschaften im Kunstturnen statt. Die „Mittelländischen“ sind eine Serie aus drei Wettkämpfen pro Saison, an welchen sich die Turnverbände der Kantone Aargau, Solothurn und Luzern/Obwalden/Nidwalden beteiligen.

Der TSV Rohrdorf ist mit einer grossen Gruppe an Turnern in verschiedenen Leistungsklassen angetreten: Im Einführungsprogramm haben Pascal Hunziker, Cyrill Hui und Tim Steiner gleich das komplette Podest gefüllt. Bei über sechzig Teilnehmern in dieser Kategorie ist das eine enorme Leistung und ein Zeichen, dass der Verein in seiner Nachwuchsförderung den richtigen Weg eingeschlagen hat. Aber nicht nur bei den Kleinsten wurde gefeiert. Andreas Gribi zeigte eine souveräne Vorstellung. Er konnte sich an seinem ersten Auftritt im Programm 4 gegen starke Konkurrenten durchsetzen und sich Gold umhängen lassen. Mehrmals in der Woche trainiert er im ATZ in Niederlenz und ist Mitglied des Nachwuchskaders. In den Programmen 1-3 konnten die Rohrdorfer zwar nicht um den Sieg mitkämpfen, es wurden aber gute Übungen gezeigt. Noel Keusch und Manuel Beck durften im Programm 1 eine Auszeichnung entgegen nehmen, Sämi Järmann verpasste im Programm 3 eine solche knapp.

Um im Kunstturnen erfolgreich zu sein, braucht es einen grossen Trainingsaufwand. Die Jungs stehen drei- bis viermal pro Woche in der Halle. Und vor den Mittelländischen Nachwuchsmeisterschaften kamen einige Rohrdorfer in einen ganz besonderen Genuss. Eine Gruppe aus zwölf Turnern und zwei Leitern reiste nach Dornbirn in eine vom Aargauer Kunstturnerverband organisierte Trainingswoche. In einer bestens ausgerüsteten Turnhalle hatten sie die Möglichkeit, unter fachkundiger Betreuung intensiv an Elementen und Übungen zu feilen. Dass sich dieses zusätzliche Training bereits beim ersten wichtigen Wettkampf bezahlt gemacht hat, ist umso schöner und verspricht Positives für die kommenden Anlässe der Saison.

Patrick Meier

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