Traditionell verlagert die Tanzschule Dancer’s World ihre Kurse an Ostern in die Fremde.

Wenn Heidi auf ihren Hasenschuhen stöckelt, Manuela den Filzhut postet, wenn die Riemchen der Schuhe reissen, Urs sein Kopfweh, Jürg sein Fieber vergisst, wenn Rolf an seiner Zigarre zieht und in die Sonne blinzelt, wenn 5-Gang-Gourmetmenus die Bäuche füllen und Frau und Mann sich im Wellness zwischen den Aktivstunden erholen, dann sind 13 Paare auf Tanzreise.

Tschagguns im Montafon war diesmal das Ziel. Es blieben keine Wünsche offen. Neben den Tanzangeboten am Morgen, sorgte das Rahmenprogramm für viel Abwechslung, Lehrreiches oder entspannende Ruhe. Die Sammlung eines Grosswildjägers trumpfte mit einem imposanten Schneeleoparden auf, fürs leibliche Wohl sorgte eine ausgezeichnete Küchenbrigade, wer die Muskeln bei Musik noch nicht zum Übersäuren brachte, ging Ski fahren oder wandern. Jede und jeder konnte nach eigenem Gusto geniessen.

Zur Jause traf man sich auf der Sonnenterrasse, Marcus erzählte von nichtgefundenen Bergseen, Kathrin von Massagen, Bea schwärmte von Käseeinkäufen und alle freuten sich auf den Abend, wenn das Gelernte nach dem kulinarischen Höhepunkt in Übungsstunden in lockerer Atmosphäre eingeschliffen werden konnte. Der Apérol Spritz, der Marillenschnaps und die bunten Cocktails waren in Griffweite, und die Gruppe wuchs je länger je mehr zu einer verbandelten Schicksalsgemeinschaft zusammen.

Die Tage in den Bergen boten alles, was sonst im Alltag wenig Platz hat. Es wurde gelernt, gelacht, gelebt. Die Broschüre für die Tanzreise im Herbst versprach eine baldige Wiederholung. Das Gepäck war nicht schwerer beim Heimfahren, aber reicher an Erinnerungen und Freundschaften.