(Bä) Der diesjährige Vereinsausflug wurde zum ersten Mal von unseren Mitgliedern Melanie und Heby Eberli-Lang organisiert. Und soviel sei vorausgesagt: Dieser zweitägige Ausflug war super organisiert und war für alle ein mega schönes Erlebnis.
Mit einem Kleinbus, gefahren von Organisator Heby selber, führte unser Weg in die Ostschweiz mit einem für uns Mitglieder unbekannten Ziel. Bei einem Kafihalt kamen
die ersten Spekulationen auf: Führt der Weg auf den Säntis? Oder allenfalls auf den Hohen Kasten? Man wusste nur eines sicher: Für den Abstieg musste ein gutes Schuhwerk mit zum Reisegepäck eingepackt werden.
Von der Autobahnausfahrt Gossau führte uns der Chauffeur über Herisau Richtung Appenzell und nach Wasserauen. Der Himmel war zwar bedeckt, aber trotzdem oder deshalb wurden jetzt die Bergschuhe angezogen. Mit der Luftseilbahn ging es auf die Ebenalp. Dort erwartete uns leider nicht eine tolle Fernsicht, sonder nur ein Grau in Grau. Nebel und Wolken liessen uns nur erahnen, wie schön die Aussicht hier oben sein könnte. Nach einem sehr kurzem Abstieg von der Bergstation durch die Wildkirchlihöhlen und dem in den Felsen gehauenen Bergweg gelangten wir zum Berggasthaus Aescher. Ein sehr eindrückliches Bild wie hier alles an einer steilen Felswand klebt: Der Weg selber, das Kirchli, das Eremitenhaus und auch das Berggasthaus. Dort erwartete uns ein feines Mittagessen. Fast jeder benutzte die Gelegenheit und probierte die feinen Röschti-Spezialitäten.
Gestärkt durch Speis und Trank und einem guten Kaffee mit Nidle wurde der Abstieg unter die Füsse genommen. Leider mussten schon bald die Regenjacken ausgepackt werden. Durch den Regen wurde der Weg auch sehr rutschig. Aber es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Da wir alle mit guten Schuhen und einem Regenschutz ausgerüstet waren, kamen wir trotzdem alle gesund und munter voran. Ein kleiner Schreck wurde uns noch beschert, als sich oberhalb von uns ein Stein löste (wohl von den weidenden Rindern) und man im ersten Moment nicht wusste, in welche Richtung dieser rollen würde. Glücklicherweise aber an uns vorbei um dann im Wald irgendwo hängen zu bleiben.
Und so gelangten wir, zwar etwas nass und mit schmutzigen Schuhen, gut in Wasserauen bei unserem Kleinbus an.
Unser Chauffeur fuhr uns zurück über Herisau und Frauenfeld nach Steckborn am Untersee. In einer einfachen aber sehr sauberen und gemütlichen Herberge beim Schwimmbad Steckborn konnten wir unser Nachtlager einrichten. Das Nachtessen musste aber noch ein wenig warten. Für Hans zu lange: Er konnte seinen mitgebrachten Servelat nicht wiederstehen und verschlang die Eine davon. Wo sind den eigentlich die anderen hingekommen?
Unser Nachtessen war ausserhalb des Dorfes in einer idyllischen Waldlichtung beim Weingut Lampert geplant. Dies erreichten wir in einem gemütlichen Spaziergang (der Chauffeur wollte ja auch ein Glas mittrinken). Bei einer Führung durch die Keltereianlagen wurden wir von Herr Lampert in die Kunst des Weinanbaus und -herstellung eingeführt. Es war eine sehr interessante Führung und während der Degustation von 5 verschiedenen Weinen und mit Käse- und Fleischplatten liessen wir es uns gut gehen. Zur vorgerückten Stunde nahmen wir den Rückweg zu unserem Nachtquartier in stockdunkler Nacht unter die Füsse. Natürlich nicht ohne noch für einen Schlummertrunk einzukehren.
Am Morgen liessen es sich die Meisten nicht nehmen bereits vor dem Morgenessen im Untersee ein erfrischendes Bad zu nehmen. Bei nun schönstem und warmem Wetter und gestärkt durch das Morgenessen führte uns der Reiseleiter dann nach Kreuzlingen zur Schiffstation. Das Ziel war die Insel Mainau. Währen Melanie und Heby mit dem Kleinbus zur Insel fuhren, konnten alle anderen die Schifffahrt geniessen. Wir genossen einen herrlichen Aufenthalt auf der Blumeninsel. Hildegard hat sicher die eine oder andere Idee mit nach Hause genommen.
Am späteren Nachmittag führte uns dann Heby wieder sicher ins Freiamt zurück. Bei einer Einkehr im Hecht in Rottenschwil (Nicole, du hast super serviert!) konnte man die Höhepunkte dieses Ausfluges nochmals Revue passieren lassen. Der Präsident Ruedi Halter bedankte sich noch im Namen des Vorstandes und natürlich aller Mitgereisten bei Melanie und Heby für die tolle Organisation und auch fürs Chauffieren. (ala)