Das Berner Kollektiv SANS CIBLE startet mit „TIRADE“ seine achte Produktion.

TIRADE ehrt und verwirft gleichzeitig das klassisch dramatische Prinzip der Heldenreise. Ein Bild nach dem Anderen eröffnet seine eigene Welt, gänzlich verschiedene Abenteuer werden gestartet. TIRADE spielt mit Erwartungen, Imaginationen, die so Grosses versprechen, dass sie lieber nicht auf der Bühne erzählt werden. Ohne ein Weiterführen wird den angedeuteten Geschichten den Einzug in die Alltäglichkeit nicht gestattet.

TIRADE erzählt nicht und gibt nicht vor, sondern lässt durch einzelne Bilder ganze Geschichten entstehen.

Gewissheit und Befriedigung über Ausgänge von Geschehen wird der Zuschauerschaft aber nicht vorenthalten: Bomben werden explodieren und Pink Floyd wird spielen
 
TIRADE ist der erste grosse Wurf von Milena Keller und Valerie Keller.

Sans Cible ist ein Theaterkollektiv im Umbruch. Es begann wie etwas, das nach einem Jahr versiegt, nur dass es eben nicht so kam. Aus anfänglich drei wurden sechs und schliesslich sieben Mitglieder, die nun durch ihre unterschiedlichen künstlerischen und philosophischen Ausbildungen verschiedene Blickwinkel auf das Schaffen zusammentragen. Durch die langjährige Zusammenarbeit ist Sans Cible ein eingespieltes Team, das mit immer neuen Themen experimentiert und dafür ihre eigenen Formen findet.