In vielen Regionen der Schweiz haben die klassischen Telefonhäuschen ausgedient. In der Schweiz wandelt sich viel. Nicht nur Umstellungen bei der Post gibt es, sondern auch bei den öffentlichen Telefonen. Ein Großteil der Schweizer nutzt ein Mobiltelefon. Hierdurch werden öffentliche Telefone immer überflüssiger. Sie verursachen Kosten in der Instandhaltung und Betreuung. Diese Telefone haben die Bilder von Dörfern seit jeher geprägt. Kabinen stehen beispielsweise noch in Bad Zurzach, Endingen, Koblenz, Mellikon, Rümikon und Würenlingen.

Hier verschwinden die Telefonzellen

In Zurzibiet ist geplant, dass in diesem Jahr noch zwei weitere Telefonkabinen abgebaut werden. In der Statistik ist zu sehen, dass vor 20 Jahren noch rund 60 000 Telefonzellen verfügbar waren. Inzwischen hat die Swisscom einen Großteil dieser Publifone aber entfernen lassen. 3000 Telefone sind hier übrig geblieben. Solche Telefone kennt man darüber hinaus noch aus Schulen, Restaurants, Spitälern und von anderen öffentlichen Orten. Davon stehen gerade noch 2000 Stück.

Dort werden Zellen entfernt

Die Swisscom verkündet, dass in der Region Zurzibiet weitere Zellen abgebaut werden. Zum Beispiel verschwinden Telefone in Kaiserstuhl und in Fisibach. Viele Bürger haben die Telefonzellen ohnehin schon vergessen. Zunächst wurden die Telefone stehen gelassen, damit ein öffentlicher Service auch weiterhin vorhanden ist. Jedoch werden immer weniger Gespräche von den öffentlichen Telefonen aus geführt.

Immer weniger Telefonate

In der gesamten Schweiz sind in dem Zeitraum zwischen 2004 und 2016 die Telefonate um 95 % gesunken. Dank der guten Netzabdeckung und Versorgung mit Mobiltelefonen ist solch eine Veränderung möglich. Auch die Kabinen für die Grundversorgung verzeichnen 30 % weniger Gespräche. Der Bundesrat hat entschieden, dass seit diesem Jahr die Publifone nicht mehr zur Grundversorgung gehören. Das Publifon wird in der Schweiz aber unterschiedlich ausgelastet. Während es in Döttingen gut benutzt wird, sei es in Mellikon kaum im Einsatz.

Kritik an den Veränderungen

Trotz der positiven Entwicklung im Mobilfunkbereich gibt es noch viel Grund zur Kritik. Ammann Roger Berglas aus Fisibach sagt, dass die Strategie der Swisscom eines vergessen würde. In Fisibach gäbe es aber noch keinen zeitgemäßen Mobilfunkempfang. Hier gäbe es gerade einmal 3G und der Empfang sei schlecht. Dies wäre der Fall, obwohl man sich in der Nähe einer Metropole, wie Zürich, befände.

Ein Streben nach Verbesserungen

Berglach ist aktiv mit der Swisscom im Gespräch, weil dieser Zustand so nicht anhalten dürfe. Auch mit weiteren Unternehmen sei man noch im Gespräch, damit es zu Verbesserungen bei der Netzabdeckung kommen kann. Man müsse eine Verbesserung wohl forcieren.