Vom 14. – 21. April verbrachte eine Gruppe von Jugendlichen der Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen eine Woche in St. Stephan im Berner Oberland. Das abwechslungsreiche Programm und das spannende Lagerthema sorgten dafür, dass die Woche für die Teilnehmenden zum unvergesslichen Erlebnis wurde.

Bereits der Start in die Woche wartete mit einigen Highlights auf. Am Sonntag stand die „Fussgänger-Rallye“ in der Lenk an. Die Jugendlichen hatten den Auftrag, anhand eines Fragebogens möglichst viel über diese Ortschaft heraus zu finden. So fanden sie den Weg durch diese touristisch und landwirtschaftlich ausgerichtete Ortschaft und konnten sich auch gleich ein wenig einleben im Berner Oberland.

Am Montagnachmittag war Andreas Straubhaar, ein ehemaliger Drogenabhängiger und Krimineller, zu Gast. Sein persönlicher Lebensbericht über die dunklen Momente seiner Vergangenheit und die Hoffnung durch seinen Ausstieg und Wandel zum Guten fesselte die Jugendlichen. Am Abend machten sie sich dann auf, etwas Energie abzulassen: Beim Nachtgeländespiel galt es, möglichst viele Pokerkarten zu ergattern, diese zu Poker-Kombinationen zusammenzustellen und so zu punkten. Die „Sheriffs“, die im Dunkeln warteten und die Jugendlichen abfingen, trugen zu mancher Überraschung an diesem Abend bei. Das Geländespiel im dunklen Wald war jedenfalls ein spannendes Erlebnis!

Am Morgen setzten sich die Jugendlichen jeweils mit dem Lagerthema „Dein Herz – (s)ein Haus“ auseinander. Mit der Vorstellung, dass unser Herz ein Haus ist, wurde jeden Tag ein anderes Zimmer beleuchtet. Das ging vom Wohnzimmer über die Garage bis hin zum Stinkschrank. In den Gruppenzeiten entstanden wertvolle Gespräche darüber, wie Gott in unserem Herz wohnen kann.

Das Wetter war für diese Jahreszeit in den Bergen sehr wohlwollend. Wenn es gelegentlich etwas regnete, tobten sich die Jugendlichen in der Turnhalle aus oder bauten im Lagerhaus eine Kugelibahn aus Kartonröhren. Einen weiteren Höhepunkt bildete der Tagesausflug in Form einer leichten Wanderung und eines Hallenbad-Besuchs in der Lenk. Dabei wurde das Sprungbrett getestet, die Rutschbahn benutzt und die Sprudelliegen genossen. Im Hallenbad kam auch der Moment, die Leiter auf ihre Standhaftigkeit im Wasser zu testen. So verbrachten manche einen Teil der Zeit unter Wasser, ganz zur Erheiterung der Jugendlichen. Dabei ging es stets fair und rücksichtsvoll zu und her, was dieses Lager auch auszeichnete. Mit dem abschliessenden „Benissimo-Abend“ mit Gala-Diner wurde die Woche standesgemäss abgerundet. Die Jugenlichen und das Team zogen ein positives Fazit und für einige ist bereits klar, dass sie in einem Jahr wieder dabei sind. Denn die Woche hat sich sehr gelohnt!