Dottikon

Teamaerobic Dottikon – Teamausflug 2014

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Teamaerobic Dottikon in den Asphaltminen in Travers

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Teamaerobic Dottikon in den Asphaltminen in Travers

Am Bettagswochenende packte das Teamaerobic Dottikon die Wanderschuhe und den Rucksack. Viele Infos erhielten die Damen nicht im Voraus. Nur Wanderschuhe, keine Ausgangskleidung sowie dass der Rucksack zwei Tage mit dabei am Rücken sei. Gemütlich traf man sich am Bahnhof Dottikon und begrüsste sich zuerst mal ausgiebig. Seit die Mannschaft die Wettkämpfe eingestellt hat, sind so lange und intensive Zusammentreffen eher selten geworden. Kurz darauf stieg man in den Zug nach Aarau. Dort wechselte man auf den Zug Richtung Bern. Leider waren viele Vereine unterwegs. Und so gesellten wir uns im Wagon zu einem Männerverein, welcher schon frühmorgens arg aufgewärmt war. Nun war die Richtung auch endlich klar: Neuchâtel. Die Zugfahrt war kurzweilig, gab es doch viel zu erzählen, diskutieren und lachen. Auch auf dem Bahnhof Neuchâtel herrschte ein reger Betrieb. Nochmals wechselten die Damen den Zug und die Organisatorinnen verrieten auch endlich einen Teil des Tagesprogramms: In Noiraigue wurde der Zug verlassen um durch die Areuse Schlucht zu wandern. Alle freuten sich auf dieses Naturschauspiel. Doch zuerst hiess es am Bahnhof „kurz für kleine Mädchen“ und andere wiederum hatten bereits den ersten Hunger. Ein paar Meter weiter wartete die nächste Überraschung: Onkel und Tante einer Organisatorin hatten einen wundervollen Tisch mit Kaffee, Orangensaft und Gipfeli bereitgestellt. Mit dieser herzlichen welschen Gastfreundschaft und den ersten Brocken Französisch genossen die Wanderinnen bei Sonnenschein den ersten Halt. Gut gestärkt und mit einem guten Rat des Onkels führte der Fussweg entlang der Geleise in Richtung Schlucht. Während dieser wunderschönen Wanderung genossen die Turnerinnen Ihren Mittagshalt und den ersten Apéro am Wasser. Da es in der Nacht zuvor geregnet hatte, war es teilweise sehr rutschig, aber da der Onkel vorgewarnt hatte, passten alle gut bei Schritt und Tritt auf. Und wenn man ausrutschte, fing einem die Kollegin dahinter gerne auf. In Boudry wurde dann erneut zum Apéro eingekehrt und auf das Zusammensein angestossen. Mit Bus und Zug wechselten die Dottikerinnen anschliessend zum Nachtlager. In Lignières am Fusse des Chasseral angekommen, freuten sich alle auf einen gemütlichen Abend. Im Haus der Grossmutter einer Organisatorin durfte sich die Truppe ausbreiten. Bei G’schwelti, einheimischem Käse, Fleisch und Wein fühlten sich alle wie zu Hause. Ein lautes und lustiges „Stadt, Land, Fluss“ rundete den geselligen Tag perfekt ab. Um Mitternacht gratulierte die Truppe noch zwei Mitgliedern, welche am Sonntag Geburtstag feiern durften und dann war definitiv Lichterlöschen. Müde krochen alle am Sonntag aus den Federn, denn früh ging der nächste Programmpunkt nach dem Frühstück bereits wieder los. Mit Bus und Zug wechselten die Damen zu den Asphalt-Minen nach Travers. Eine Führung ins Erdinnere mit Helm, Taschenlampe und warm eingepackt begeisterte alle gleichermassen. Anschliessend wurde im angrenzenden Restaurant "Café des Mines" die Spezialität der Mine serviert: im Asphalt gekochter Schinken. Er schmeckte vorzüglich und gemeinsam stiess man auf das schöne Wochenende an. Ein kurzer Spaziergang half beim Verdauen und kaum erreichten die Dottikerinen den Bahnhof, begann es zu regen. Wettermässig war es perfekt aufgegangen. Auf der gemütlichen Rückreise mit dem Zug nach Dottikon liess man das schöne und gesellige Wochenende ausklingen.  (ck)

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