Jeweils im Dezember führt die CVP Wettingen zu den aktuellen Brennpunkten in der Gemeinde. 50 Personen nutzten die Gelegenheit, und haben sich aus erster Hand zu den verschiedensten Themen informieren lassen.

Der alte Friedhof an der Schartenstrasse bildet den Anfang des Rundgangs. Wer ist nicht schon an den alten Mauern vorbeigegangen, ohne einen Blick dahinter zu werfen. Dabei würde es sich allenthalben lohnen, durch die eisernen Tore zu schreiten. Eine grüne Oase mitten im Siedlungsgebiet, unmittelbar neben der stark befahrenen Schartenstrasse empfängt die Besucherinnen und Besucher. Ulrike Zimmermann, Gemeindeleiterin der Römisch-Katholischen Kirchgemeinde entführte in diesen verborgenen Park. Ein Friedhof ist nicht nur ein Ort des Abschieds sondern bildet auch einen wunderbaren Rahmen um für kurze Zeit aus dem Alltagsstress zu entfliehen und die Ruhe und die Natur zu geniessen. Dieses Jahr wurde der Ort für den Fronleichnamsgottesdienst wiederentdeckt. Die offene Abdankungshalle bildet einen idealen Rahmen dazu. Vergewissern Sie sich selbst bei ihrem nächsten Spaziergang von diesem speziellen Ort inmitten von Wettingen.

Der nächste Tatort befasste sich mit dem Schulhaus Zehntenhof. Jürg Bischof der Bauverwaltung gab Auskunft aus erster Hand zur Entstehungsgeschichte und zum Baufortschritt. Der Abbruch des bestehenden Schulhauses gab zu Reden. Der Bau entsprach allerdings in vielen Belangen nicht mehr den heutigen Anforderungen, weshalb ein Neubau an derselben Stelle günstiger zu stehen kommt, als eine Sanierung. Der Rohbau ist mittlerweile fertig gestellt. Der Bezug ist für Februar 2017 geplant. Der Bau erfüllt alle Anforderungen an die heutige energieeffiziente Bauweise. Marcel Aebi der Schulpflege Wettingen orientierte mit imposanten Zahlen rund um den Schulstandort Zehntenhof. Die Schülerzahl wird von 170 auf über 300 anwachsen. Dementsprechend wurden auch die Räumlichkeiten bereits auf noch höhere Zahlen ausgelegt, damit die Schule Wettingen langfristig für die steigenden Einwohnerzahlen gerüstet ist.

Der Schluss des Rundgangs bildete das Atelier von Cesco Peter an der Dorfstrasse. Das kleine Haus unmittelbar an der Strasse ist sicher schon vielen aufgefallen. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Rundgangs hat Cesco sein Wohn- und Arbeitsatelier geöffnet. Eine Vielzahl von Skulpturen und Bilder gab’s zu bestaunen. Die Entstehungsgeschichten dahinter und die raffinierten Herstellungsmethoden vermochten viele in ihren Bann zu ziehen. Cesco Peter, eine Persönlichkeit, die für das Wettinger Kulturleben eine grosse Bereicherung ist.

Bei wunderbarer Dezembersonne und feinem Wettinger Wein wurde im Anschluss an den Rundgang vor Cesco’s Atelier über politische, kulturelle und weitere brisante Themen, welche Wettingen zur Zeit beschäftigen, diskutiert. Dank der Anwesenheit unseres Gemeindeammanns und Grossratspräsidenten Markus Dieth waren auch interessante und spannende Informationen von kantonaler Ebene aus erster Hand zu erfahren.

Die CVP freut sich bereits über die Durchführung des Tatorts Wettingen im Dezember 2016.