Grau, kühl und etwas nass. So präsentierte sich das Wetter am vergangenen Sonntagvormittag. Ideale Bedingungen also für ein Tischtennisturnier!  Und das bekamen auch die Organisatoren des Turniers zu spüren! Kaum waren sie in der Halle angekommen und hatten mit dem Einrichten für das Turnier begonnen, da standen auch schon die ersten Teilnehmer in der Halle – der Andrang schien also gross. Bis zum offiziellen Turnierbeginn hatten sich dann rund 30 Kinder angemeldet, was eine beachtliche Teilnehmerzahl ist!

Grosse Freude am Spiel

Eifrig begannen sich die Kinder warm zu spielen, um ein gutes Gefühl für den kleinen Zelluloid-Ball zu bekommen. Schon bald drangen einem von allen Seiten die klickenden „Pingpong“-Geräusche ans Ohr, bei denen das Herz eines jeden Tischtennis-Spielers schneller zu schlagen beginnt. Ein Blick in die Augen der Kinder – und der Eltern, die teilweise auch zum Schläger griffen – genügte, um zu sehen, wie viel Spass es bereitet, den kleinen Ball über das Netz zu peitschen.

Bevor es dann richtig ernst galt, gab es noch eine kleine Lektion in Regelkunde, damit dann später auch alle Spiele regelkonform und fair über die Bühne laufen würden. Aufmerksam folgten die Kinder den Ausführungen der beiden Vorzeigenden. Dann aber konnte es endlich losgehen: In der ganzen Halle wurde mit hoher Konzentration, vollem Einsatz, aber auch mit vorbildlicher Fairness um jeden Punkt gekämpft. Viele Spiele waren sehr ausgeglichen und wurden erst im letzten Augenblick entschieden und so manches Spiel hätte eigentlich zwei Sieger haben müssen. Natürlich stand den Verlierern jeweils die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, aber im nächsten Spiel gab es dann schon wieder Grund zum Jubeln.

Spannende Spiele bis zum Schluss

Das Teilnehmerfeld der Mädchen war mit lediglich zwei Teilnehmerinnen doch eher dünn besetzt. Das Direktduell entschied Julia Hasse gegen Twyla Reinhard für sich. Die beiden Mädchen durften dann zusammen mit den U9-Knaben die K.O.-Runde bestreiten. Auch hier kämpfte sich Julia Hasse bis ins Finale, wo sie allerdings in einem packenden Fünfsatzkrimi Wimol Son unterlag. Etwas deutlicher war die Entscheidung in der Kategorie U11. Hier setzte sich Yannis Suter mit 3:1 gegen Jamiro Durrer durch. Nichts anbrennen liess hingegen Mirco Zöllig im U13-Finale. Mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Pierre Stierli entschied er die Kategorie zu seinen Gunsten. Schliesslich stiessen in der Kategorie U15 mit Ruwen Amhof und Ramon Seiler zwei Trainingskollegen aufeinander. Auch diess Spiel endete mit einem 3:0, doch waren zwei der drei Sätze äusserst knapp und Ramon brauchte gute Nerven, um die Partie schliesslich für sich zu entscheiden.