Endingen

Tagesstrukturen Surbtal - schlafen im taste

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Standort Endingen

Bei 87 Kindern reichen die Räumlichkeiten der Tagesstrukturen in Endingen nicht mehr. Deshalb führte die Leitung, Rosmarie Schellenberg, mit ihrem Team und Verstärkung aus der Familie und dem Vorstand den begehrten Anlass gleich zweimal durch. Voller Erwartungen und gespannt auf den Abend trudelten die schwer bepackten Träger (Eltern) mit ihren Kindern ein. Petrus war dem Vorhaben leider nicht nur wohlgesinnt. Doch das brachte niemanden aus dem Konzept. Nach dem Essen erfuhren die Kinder das Thema des diesjährigen Anlasses: Die 5 Sinne lagen im Fokus. Durch das Zufallsprinzip bildeten sich kleine Gruppen, die sich mit Hören, Fühlen, Schmecken, Sehen und Riechen beschäftigten. Auch der Gleichgewichtssinn forderte die Kinder.

Beim Hören galt es, die in kreativ verzierten Kartonröllchen versteckten  Linsen, Knöpfe, Sand, Nägel, Glöckchen, Perlen, Bohnen, Sesam, Münzen und Kieselsteine herauszuhören. Mit verbunden Augen erfühlten die Kinder die  verschiedenen Materialien in einem  Barfussparcours. Durch einen farbigen Handabdruck wurden die Wände dekoriert. Um sich voll und ganz den Geschmacksnerven zu widmen, wagten sich alle, verschiedene Nahrungsmittel blind zu degustieren. Dabei wurden die Geschmacksrichtungen, süss, salzig, sauer und bitter getestet. Während Gummibärchen, Schokolade, Erdbeeren und Salzstängeli problemlos erkannt wurden, bereiteten Fenchel, Grapefruit, Schlagrahm und Champignons mehr Mühe. „Wo ist Walter?“, optische Täuschungen und Kaleidoskope schärften den Sehsinn. Mit Pfefferminzöl und Lavendel beträufelte Ballone mussten erschnuppert und nach Aroma getrennt sortiert werden. Herausgefordert wurde der Riechsinn mit in Gläsern versteckten Lebensmitteln. „Ich musste mich fast übergeben, der Käse stank so fürchterlich“, kommentierte ein Kind dieses Erlebnis. In Schwindel erregenden Höhen testeten die Kinder ihren Gleichgewichtssinn. Mutig balancierten sie über Leitern und Baumstämme.

Nach erfolgreichem Abschluss der 6 Posten stärkten sich die taste Kinder mit einem feinen Dessertbuffet, das von den Eltern gespendet wurde. Nachdem sich alle bettfein gemacht hatten, startete um 22:30 Uhr der Spätfilm. „Cats and Dogs“ für die Grossen, „Trolls“ für die Jüngeren. Die Sterne speienden Vulkane läuteten den Gang zum Schlafplatz ein. Nach der kurzen Nacht zwitscherten die Vögel im Morgengrauen und sogleich öffneten sich die Äuglein der ersten Frühaufsteher. Während das Küchenteam das Frühstück vorbereitete, verstauten die noch etwas müden Kinder ihre Schlafutensilien. Gestärkt von dem feinen Frühstück versuchten die Kinder ihr  Glück an der „Mohrenkopfmaschine“. Leicht übermüdet, aber sichtlich zufrieden verabschiedeten sich die Kinder und traten mit ihren Eltern den Heimweg an.

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