Lengnau

Tagesausflug des Frauenvereins Lengnau- Freienwil

megaphoneLeserbeitrag aus LengnauLengnau

20 Frauen reisten nach Schwyz

20 Frauen packten Mitte Juni die Gelegenheit beim Schopf. Sie lernten auf dem Tagesausflug den Hauptort Schwyz näher kennen.Zuerst stand eine Stadtführung auf dem Programm. Souverän und interessant gestaltet war der Rundgang. Nach dem ein paar Eckdaten zur Geschichte des Flecken Schwyz erläutert waren, durften wir das älteste Holz-Chalet der Schweiz, das Haus „Bethlehem" besichtigen. Dieses wurde 1287 erbaut und war bis 1986 noch bewohnt. Es liegt innerhalb der Umfassungsmauer, welche die Ital-Reding-Hofstatt umgibt. Das Ital-Reding-Haus selber ist das einzige öffentliche Herrschaftshaus. Insgesamt gibt es 24 solcher Herrschaftshäuser aus dem 17. Jahrhundert. Es wurde 1609 erbaut und gehört zu den prunkvollsten Bauten des Landes Schwyz. Dieses Herrenhaus zeichnet sich aus durch reich verzierte Kassettendecken, Einlegearbeiten in Wänden und Böden. Einzig das Erdgeschoss ist recht schlicht gestaltet.Die Schwyzer Kirche ist dem heiligen Martin geweiht. Wegen Bränden steht nun die sechste Kirche hier. Sie ist hell und angenehm kühl bei diesen sommerlichen Aussentemperaturen. Die Hallenkirche zeigt sich im Spätbarock Richtung Klassizismus. Neben der Kirche stehen auch noch die Michaels-Kapelle und die Heilig-Kreuz-Kapelle.Der Hauptplatz von Schwyz selber erinnert an eine Piazza. Allerdings ist es hier durch den Verkehrslärm alles andere als ruhig. Nebst der Kirche steht das Ratshaus aus dem Jahre 1892 als wichtiges Gebäude. Unsere Führung endete vor dem Archivturm aus dem 12. Jahrhundert. Hier wurde der längere Zeit verschollene Bundesbrief von 1291 in einer Truhe wieder gefunden.Nach dem feinen Mittagessen trafen wir im Museum „Forum der Schweizer Geschichte" ein. Geführt wurden wir durch die Sonderausstellung „125 Jahre Victorinox". Interessantes war dabei zu erfahren und es konnten erste Messer aus der Steinzeit über die Bronzezeit und das Mittelalter bis hin zu Heute besichtigt werden. Dabei gab es auch Kuriositäten zu bewundern. Im Museum selber ist eine Ausstellung über das Leben und die Kulturgeschichte der Menschen zwischen 1300 bis 1800 zu sehen.Die restliche freie Zeit wurde je nach Lust und Laune für Kaffeepause, kühles Dessert, Lädele, spezielle Sackmesser kaufen und so weiter genutzt.
Zurück ging es wieder mit Bus und Zug. Wie schon am Morgen hiess es jeweils zügig umsteigen. Wollten die SBB unseren Fitnesszustand überprüfen? Jedenfalls waren die reservierten Plätze abwechslungsweise im ersten Wagon bzw. dann beim nächsten Bahnhof sicher im letzten zu finden. Aber dies konnte uns nichts anhaben. Mit vielen neuen Eindrücken kamen wir zufrieden in Lengnau an. Danke für die Organisation und wir freuen uns schon auf den nächsten Städteausflug. (cka)

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