Die Bevölkerung informierte sich am Tag der Sonne der Grünliberalen des Bezirks Zurzach am Samstag 9. Mai 2015 in Koblenz über Photovoltaik und die optimale Verwendung des eigenen Stroms mit Elektrofahrzeugen.

Den Grünliberalen ging es darum, den Anwesenden zu erklären, wie sich die Energieversorgung aufbauend auf erneuerbaren Energien kleinräumig organisieren lässt. Die Abdeckung des gesamten Energiebedarfs mit erneuerbaren Energien verlangt nach gut durchdachten Konzepten. Die dafür erforderlichen Technologien stehen bereits heute vollumfänglich zur Verfügung. Photovoltaik-Anlagen sollen unter Anderem nicht einfach nur genutzt werden, um möglichst viel Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen, sondern vielmehr um damit möglichst den eigenen Energiebedarf vollumfänglich abzudecken. Photovoltaik-Anlagen benötigen deshalb möglichst einen Stromspeicher, um den tagsüber produzierten Strom auch in der Nacht zur Verfügung zu haben und um Zeiten mit geringerem Ertrag bedingt durch Bewölkung oder Nebel auszugleichen. Die Kosten solcher Speicher sind in letzter Zeit erheblich gesunken. Dass Photovoltaikanlagen Strom nicht gleichmässig produzieren, ist zur Ladung von Elektrofahrzeugen zudem kein Nachteil. Wichtig in diesem Zusammenhang allerdings ist, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern Strom von der Sonne zur Ladung von Elektrofahrzeugen zur Verfügung stellen, da diese tagsüber oft nicht zu Hause stehen. Eine weitere wichtige Voraussetzung zur Deckung des Energiebedarfs mit erneuerbaren Energien sind gut gedämmte Häuser in Verbindung mit effizienten Wärmepumpen. Um die Wintermonate zu überstehen, müssen darüberhinaus Speicherseen in den Bergen zu Beginn der energieintensiven Wintermonate vollgefüllt bereitstehen, um in der Lage zu sein, genügend Strom zu
produzieren.

Den anwesenden grünliberalen Aargauer Nationratskandidaten (Jo Scheier, Andreas Mahler, Orun Palit, Marcel Grüninger und Sandro Stamm) ging es auch darum aufzuzeigen, dass sich die von ihnen verfolgte Energiepolitik überaus wirtschaftsfreundlich umsetzen lässt. Von Investitionen in eine solche Versorgung
mit erneuerbaren Energien profitieren Unternehmen vieler Branchen. Wichtig ist dabei der Umstand, dass die Wertschöpfung zu einem grossen Teil in der Schweiz anfällt, nicht ins Ausland ausgelagert werden kann und sich überaus arbeits- und gewinnbringend erweisen wird.

Marcel Grüninger, Präsident Grünliberale Bezirk Zurzach