Von der seit 30 Jahren im Pflegeberuf tätigen Jolanda Kleene war es schon lange ein Ziel, für die Betagten eine solche Betreuungsmöglichkeit in Form einer Alterswohngemeinschaft zu schaffen. Mit der Anmietung des Wohngebäudes in der Basler Strasse 34 in Zurzach ist dieser Wunsch nun auch in Erfüllung gegangen. Das „Haus Morgenstern" bietet Rentnern als Alternative zu den sonst bekannten Angeboten einen individuellen Lebensraum mit familiärer Rundumbetreuung, Tagesbetreuung oder Ferienplätzen an. Das Haus verfügt über acht Zimmer und ist mit gemütlichem Wohn-/Esszimmer, Küche und Hobbyraum ausgestattet. Um das Haus ist ein großer Garten mit Sitzplatzmöglichkeit.

Das „Haus Morgenstern" wird familienintern geführt. Neben der 52-jährigen Jolanda Kleene gehören ihr Bruder Markus Ochsner (49), Treuhänder", und ihre Tochter Sabrina Walter (29), Pflegerin, zum engeren Betreuungsteam der Alterswohngemeinschaft.
Für sie ist es ein großes Anliegen, dass sich die Mitbewohner, Angehörige und auch die Mitarbeiter in ihrem Haus wohlfühlen und erachten Liebe, Wertschätzung und Menschlichkeit als die Grundprinzipien.

Jeden Tag wird den Mitbewohnern ein Programm in Form von Ausflügen, Spaziergängen, Bastel-, Back- oder Musiknachmittagen angeboten, an denen sie auf freiwilliger Basis teilnehmen können. Sie haben für alles ein Mitsprachrecht und können auch jederzeit mithelfen bei der Verrichtung der Haus- oder Gartenarbeit.
Das „Haus Morgenstern", das noch frei Plätze anbieten kann, liegt in der Nähe des Zurzacher Thermalbades. (gh)

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Zu einem großen Erfolg für das Leitungsteam wurde am Samstag der „Tag der offenen Tür" der neu ins Leben gerufenen Alterswohngemeinschaft im „Haus Morgenstern" in der Basler Strasse 34 in Zurzach.

Die Hauptmanagerin der neuen Zurzacher Einrichtung für Rentner, Jolanda Kleene (rechts), konnte über 100 Besucher zum „Tag der offenen Tür" im „Haus Morgenstern" begrüßen.
Bilder von Gerhard Herzog