Der Tag der Biodiversität vom 24./25. Mai bot einen faszinierenden Einblick in die Tier- und Pflanzenarten und regte zur Umsetzung im Unterricht oder im eigenen Garten an.

Vielfalt erfassen

Auf den Exkursionen mit den Experten konnten Studierende, Mitarbeitende der PH, Lehrpersonen und Anwohner des Quartiers die Vielfalt der Erfassungsmetoden erleben. Zum Einsatz kamen Lupen, Feldstecher, Klopfschirm, Netze, Becher- und Kleintierfallen, aber auch elektronische Geräte wie der «Batlogger» und Fotofallen. Herausfordernd war die Suche nach Kleinsäugern: Über 40 aufgestellten Lebendfallen und zwei Wildtierkameras lieferten kein Ergebnis, aber durch Kotfunde und Spurentunnels konnten trotzdem verschieden Arten nachgewiesen werden.

Vom fundierten Wissen zum sinnvollen Handeln

Die Exkursion im blühenden Naturgarten mit den Experten für Pflanzen und Bienen zeigte: Das Aufstellen eines Wildbienenhotels ist ein erster Anfang. Da es aber ganz verschiedene Wildbienen gibt und diese zur Futtersuche für den Nachwuchs oft nur rund 50 m weit fliegen, braucht es im direkten Umfeld vielfältige blühende Pflanzen. Auf Anregung des Experten werden nun in der Umgebung der PH Nistgelegenheiten für erdbewohnende Wildbienen angelegt.

Das Beispiel zeigt, dass Biodiversität auch für Schulen ein spannendes und sehr relevantes Thema kann: Es ermöglicht direkte Anschauung in der Schulumgebung, fördert das Verständnis komplexer Zusammenhänge und wissenschaftlicher Arbeitsweise, und es lädt ein zum konkreten Handeln.

Jürg Eichenberger, Beratungsstelle Umweltbildung

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