90 Angehörige nutzten die Gelegenheit und liessen sich am traditionellen Tag der Begegnung über Aktuelles aus dem AltersZentrum „Klostermatte“ informieren. Mit Befriedigung durften sie feststellen, dass man dort alles daran setzt, um den 80 Pensionärinnen und Pensionären die bestmögliche Betreuung zukommen zu lassen.

Bernhard Horlacher, Präsident des „Verein für Altersbetreuung im Oberen Fricktal“ (VAOF), freute sich über den Besuch der Veranstaltung. Für das AltersZentrum sei der Kontakt mit den Angehörigen äusserst wichtig. Auch während des Jahres würden regelmässige Besuche von Aussenstehenden zur Lebensqualität der Pensionärinnen und Pensionäre beitragen.

Hohes Durchschnittsalter

Zentrumsleiter Heinz Stucki gab in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr ein paar interessante Zahlen Preis. Das Durchschnittsalter der Bewohnerinnen und Bewohner betrug mehr als 86 Jahre. In die etwas mehr als 55 Vollzeitstellen teilten sich insgesamt 91 Personen. Von Gesetzes wegen sind die Institutionen im Gesundheitsbereich der Nachwuchsförderung verpflichtet. So werden im Moment drei junge Menschen als Fachangestellte Gesundheit ausgebildet. Ab August werden zudem drei weitere Ausbildungsplätze angeboten. Grosses Gewicht wird auf die systematische Aus- und Weiterbildung des Personals gelegt.

 Zwei Krankenkassen überprüften im vergangenen Jahr die Einstufungspraxis in der „Klostermatte“. Es gab dabei keine einzige Beanstandung. Eine Überprüfung durch „Hospitec Medical Service“ bestätigte, dass die medizinischen Einrichtungen des Hauses auf dem neuesten Stand sind.

Stillstand gleich Rückschritt

VAOF-Geschäftsführer André Rotzetter informierte über die Auswirkungen des neuen Erwachsenenschutzrechts. So mussten aufgrund des neuen Rechts sämtliche Verträge angepasst werden. Allerdings habe man sich heute schon weitgehend an diese Vorgaben gehalten.

Im Moment würden die Vorbereitungsarbeiten für den Um- und Ausbau auf Hochtouren laufen, führte Rotzetter weiter aus. Im Laufe des Jahres würde mit dem Bau der Demenzstation für 14 Betten begonnen. Insbesondere die anschliessende Sanierung sämtlicher Zimmer bei laufendem Betrieb sei ein Riesenprojekt, meinte der Geschäftsführer. Die Pensionärinnen und Pensionäre seien allerdings erst im Laufe des nächsten Jahres davon betroffen. Diese müssten dann für die Dauer der Zimmerrenovation intern verlegt werden, niemand müsse jedoch das Haus verlassen, betonte er auf eine entsprechende Anfrage.

Bei einem prächtigen Buffet liessen danach Angehörige und Bewohnerinnen und Bewohner den höchst informativen Nachmittag ausklingen.