Das eidgenössische Parlament hat eine steuerliche Entlastung nur für diejenigen Familien beschlossen, die ihre Kinder fremd betreuen lassen. Das geht in die falsche Richtung. Mit diesem Vorgehen werden jene Familien diskriminiert, bei denen die Betreuung und Erziehung der Kinder weitgehend durch die Eltern selber wahrgenommen wird. Es darf nicht sein, dass nur Eltern steuerlich begünstigt werden, welche ihre Kinder fremd betreuen lassen. Darum hat die SVP die Familieninitiative lanciert.
Die Forderung lautet: «Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, muss für die Kinderbetreuung mindestens ein gleich hoher Steuerabzug gewährt werden wie Eltern, die ihre Kinder fremd betreuen lassen». Wer die Volksinitiative unterstützen möchte, findet den Unterschriftenbogen auf www.svp-bezirk-zurzach.ch.
Die SVP sagt ja zur Fremdbetreuung von Kindern. Die Individualisierung der Gesellschaft darf jedoch nicht dazu führen, dass die Verantwortung für Erziehung und Kinderbetreuung mehr und mehr dem Staat zugewiesen wird. Damit würde eine weitere Aufgabe, die in der Familie am besten gelöst werden kann, der öffentlichen Hand übertragen und die familiäre Eigenverantwortung würde geschwächt. Die SVP kämpft für die Erhaltung und Anerkennung der Familie, sie ist nach wie vor die Grundlage und der Kern unserer Gemeinschaft.
SVP Bezirkspartei Zurzach