Widen

Strassenkindern eine Chance geben!

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In der Millionenstadt Manila auf den Philippinen leben Kinder, Mädchen und Knaben, ohne ihre Eltern als Strassenkinder wortwörtlich in der Gosse. Sie leben von kleinen Spenden, Diebstählen, von was auch immer sie auftreiben können. Vor allem leben sie ohne Zuwendung, ohne Schulbildung, ohne Zukunftsperspektiven in überaus traurigen Verhältnissen.

Die John D.V. Salvador Stiftung mit Sitz in London hat sich in Zusammenarbeit mit Father Boyet, Initiator, Seele und Leiter des Kinderheims, zum Ziel gesetzt, diesen Kindern ein Zuhause zu schaffen. Dank des Einsatzes und der Gelder der Stiftung, ist das Kinderheim St. Martin de Porres entstanden, das in der Zwischenzeit ein Kinderdorf für 125 Kinder geworden ist. In ihrem Daheim finden die Mädchen und Buben eine ausgezeichnete Betreuung, vor allem auch Schulung. Sie können zudem im Heim und in den Feldern der Umgebung, Erfahrungen in der Haus- und Landwirtschaft machen. Ganz besonderes Gewicht liegt auf der zwischenmenschlichen Erziehung. Die Kinder machen Musik, singen, malen, spielen Theater, kurz, sie dürfen erfahren, was Menschsein bedeutet.

Das Kinderdorf erheischt grosse finanzielle Unterstützung: So wurde vor fünf Jahren der „Verein zur Unterstützung des Kinderheims St. Martin de Porres“ in Widen auf dem Mutschellen gegründet, der eng mit der Salvador-Stiftung zusammenarbeitet. Sie ist uns Gewähr, dass unsere Spenden vollumfänglich für die Kinder verwendet werden. Dank der Beiträge unserer Mitglieder, der Spenden unserer Gönnerinnen und Gönner, wie auch der Opfergaben in Gottesdiensten, können wir jedes Jahr finanzielle Hilfe leisten. Wir haben wichtige Küchengeräte und einen Occasionstransportbus bezahlt, Geigen gespendet, Gewächshäuser als Schutz der Pflanzungen vor Tornados ermöglicht und Stipendien verliehen, um die wichtigsten Beiträge zu nennen. Da der Vorstand und die Mitglieder des Patronatskomitees absolut ehrenamtlich arbeiten, kommt jeder Franken dem Kinderheim zugute.

An der Generalversammlung des Vereins durften wir den Finanzverantwortlichen der Stiftung Salvador, Dr. Hugo Bänziger, unsere wichtigste Kontaktperson begrüssen. Er besucht

St. Martin de Porres jährlich mehrmals. Seine Ausführungen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Kinderdorfes fesselten die Anwesenden. Noch gibt es Wichtiges zu tun, so wird bereits im Juni ein Haus für Jugendliche in Ausbildung eingeweiht in dem zudem für Mütter aus den Slums von Manila eine Beratungsstelle eingerichtet wird. Ein Zuhause für junge Mädchen in weitergehender Ausbildung ist in Planung. Wir vom Unterstützungsverein werden unser Möglichstes tun, auch in Zukunft mitzuhelfen und sind dankbar für jede Spende. Auskunft erteilt Erna Ravicini, Kochsmattstrasse 3, 5445 Eggenwil.

Elisabeth Sailer-Albrecht

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