Stiftung Effingerhort beschenkt

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Kirchleerau: Clientis Bank verzichtet auf Kundengeschenke

Die Clientis Bank Leerau verzichtet darauf, Weihnachtsgeschenke an Kunden zu verschicken. Sie unterstützt mit diesen Geldern jeweils eine gemeinnützige Institution, dieses Jahr gehört die Stiftung Effingerhort zu den Begünstigten.

st. «Wir sehen es ja alle selber: Weihnachtsgeschenke von Geschäftspartnern gereichen oftmals eher zur Last als zur Lust», so Emil Gafner, Bankleiter der Clientis Bank Leerau. Deshalb begnügt sich sein Bankinstitut damit, schön gestaltete Weihnachtskarten mit den besten Festtagswünschen zu verschicken und die Gelder, die eigentlich für Weihnachtsgeschenke an Kunden vorgesehen wären, einer gemeinnützigen Institution zugute kommen zu lassen. Dieses Jahr wurde die Stiftung Effingerhort als Begünstigte eingesetzt. Philipp Engel, Vizepräsident des Stiftungsrates und Heidi Sommer-Recrosio, Leiterin des Effingerhortes, erschienen persönlich bei der Clientis Bank Leerau in Kirchleerau, um einen Check über 5000 Franken abzuholen. Mit dabei waren zwei Bewohner des sogenannten «Stöckli», einer speziellen Einrichtung für Menschen, die nach einer erfolgreichen Therapie die absolute Abstinenz pflegen, jedoch ausserhalb der Klinik weder Arbeit noch eine Bleibe haben.

Eine sinnvolle Langzeitlösung
Neben einem Wohnheim mit fünf Plätzen konnte die Stiftung Effingerhort in Holderbank das «Stöckli», ein ehemaliges Bauernhaus so ausbauen, dass hier insgesamt sieben Personen wohnen und arbeiten können. Voraussetzung ist, dass sie ihre Behandlung erfolgreich abgeschlossen haben und zur absoluten Abstinenz bereit sind. Sie geniessen hier mehr Freiheiten als in der Klinik, finden aber trotzdem einen neuen Halt im Leben und können auf die Unterstützung von Fachleuten aus der Klinik zählen. Die «Stöckli»-Bewohner werden zudem in ein Beschäftigungsprogramm eingegliedert, so dass eine geordnete Tagesstruktur gewährleistet ist. Insgesamt zwölf solcher Heimplätze kann die Stiftung Effingerhort zur Zeit anbieten und hat damit eine Versorgungslücke auf sinnvolle Weise gefüllt.

Geld für dringend notwendige Anschaffungen
Philipp Engel bedankte sich für den Check und erklärte, dass das Geld ein willkommener Zustupf bedeutet, um Einrichtungen im «Stöckli» zu erneuern. Erich Weiss, neben der ebenfalls anwesenden Ursula Koch seit acht Jahren ein dankbarer Stöckli-Bewohner, dankte im Namen aller Begünstigten für den wertvollen Zustupf. Solche Gesten geben das Gefühl, dass man nicht allein gelassen wird. (st)

Legende: Emil Gafner (Mitte) überreicht der Stiftung Effingerhort einen willkommenen Check, Philipp Engel, Erich Weiss, Ursula Koch und Heidi Sommer (v.l.).  (Bild: st.)

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