„Nochmals herzlichen Dank für den tollen Abend! Bin soeben ganz beschwingt zuhause angekommen“, schreibt mitten in der Nacht Natalie. Ihre Stiefel jedoch hat sie vergessen.

Die Jahresschlussparty von Dancer’s World fiel diesmal just mit dem Samichlaus zusammen. Wie jedes Jahr war der Anlass das Dankeschön für ein wunderbares Tanzjahr. Zwei aussergewöhnlich leckere Buffets wurden den treuen Kundinnen und Kunden offeriert, mit Grittibänzen, Hexenhäuschen, Kerzengestecken und einer leuchtenden Tanne war die Schule festlich geschmückt. Lily dekorierte ungezählte Stunden stilsicher und mit geschickter Hand. Überraschende Shows wurden geboten, an der Bar sorgte mit sonnigem Gemüt ein kompetentes Team für die Gäste und für Musiktanzgenuss der fröhliche DJ. Rund 100 Leute genossen den Abend sichtlich. Traurig waren nur diejenigen, die auf der Warteliste bis zum Schluss hofften, doch noch dabei sein zu können. Aber der Anlass war schon seit Wochen ausgebucht.

Den Cowboyhut im Nacken, die Stiefel gewachst und die Choreografie stundenlang eingeübt: 19 Linedancefrauen überwanden tapfer ihre Nervosität und lieferten bemerkenswerte Auftritte. Das Publikum war begeistert, klatschte sich die Hände wund und brachte die Cowgirls damit zum Strahlen. Kompliment, das liess sich sehen! Ein besonderes Highlight war die getanzte Dick-und-Doof-Geschichte von Kathrin und Mike. Sie zeigten ihr ganzes Theater- und Tanztalent mit einer ausdrucksstarken Charleston-Choreografie. Lustig war’s, akrobatisch war’s, zackig, überraschend und witzig war’s – die Zuschauerinnen und Zuschauer wollten die grandiose Performance natürlich ein zweites Mal sehen. „Ganz, ganz grosse Klasse, suhuper!“ jauchzte Ursula und sprach damit allen aus der Seele.

Allerseits amüsierte man sich köstlich. Es war eine warmherzige, fröhliche und adventliche Party, die dank dem Einsatz von vielen die Tanzgesellschaft zu einer Tanzfamilie machte. Glücklich darüber löschten Gerda und Marcus in den frühen Morgenstunden die Lichter des Tannenbaums und freuten sich von Herzen, dass sich die Menschen in ihrer Tanzschule so wohl fühlen.