Balsthal

Steuerreform: 60 Mio Jahr für Jahr an die Unternehmer verschenken?

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660000 Menschen sind in der Schweiz von Einkommensarmut betroffen.(7.9%) Also jede 8.Person habe Schwierigkeiten gehabt, finanziell über die Runden zu kommen. Und Sie wollen mir von der Classe Politique mit ihrem Gastbeitrag erklären wie gut dieser Kompromiss der Finanzkommission des Kantonsrates in zäher Kleinarbeit zustande gekommen ist. Da muss ich nur Lachen, das ist Hohn und Spott gegenüber dem arbeitenden Volk. Sie haben keine Ahnung wo der Schuh drückt.!! Wir alle stecken in einem Teufelskreis. Immer höhere Krankenkassenbeiträge, immer höhere berufliche Anforderung und Kompetenzen werden verlangt. Zu wenig oder zu kleiner Lohn um die hohen Mieten und immer höheren Nebenkosten zu bezahlen und schlussendlich noch die sehr hohen Einkommenssteuern und Motorfahrzeugsteuern, sowie Gebühren. Damit sie einen einigermassen einen guten Lohn verdienen können müssen sie nach Zürich, Basel oder Bern pendeln und sind danach körperlich und gesundheitlich am Anschlag. Dazu kommt noch, dass die Unternehmer ab einem gewissen Alter die ü55 bis 65 jährigen nicht mehr anstellen. Also werden diese Arbeiter und Lohnempfänger arbeitslos und danach ausgesteuert und landen zuletzt noch beim Sozialamt.

Die Schere zwischen Arm und Reich steigt immer schneller und sie wollen den Unternehmern ein solch grosses Steuergeschenk machen. 60 Mio CHF hart verdiente Steuergelder gehen Jahr für Jahr an unsere Unternehmer in der Hoffnung dass sie nicht kurzfristig ihr Steuerdomizil in einen andern Kanton verlegen und keine Arbeiter entlassen müssen.

Das ist der Punkt wo wir als Staat und Kanton uns nicht erpressen lassen dürfen. Somit muss das Volk die Sache selber in die Hand nehmen und am 9.Februar 20 NEIN und nochmals NEIN stimmen.

Markus von Felten

4710 Balsthal

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