Bei strahlendem Wetter versammelte sich eine Schar von über 20 Senioren am Treffpunkt im Kilbig. Die erste Wanderung des Zyklus 2018 führte uns nach Stüsslingen ins Restaurant Kreuz. Die älteren, gehandycapten und bequemeren Männer hatten einen der drei festlich gedeckten Tische schon belegt und begrüssten freudig die ankommenden Wanderer. Als alle mit Tranksame bedient waren, begrüsste Wanderleiter Kurt die 36 Anwesenden und gab das weitere Programm bekannt. Als erstes begrüsste er Ruedi Schneeberger, dankte für das gespendete Schaf und wies darauf hin, dass Ruedi mit 94 Jahren das älteste und Peter mit 65 das jüngste Mitglied ist und dass das Durchschnittsalter aller Mitglieder über 76 Lebensjahre beträgt. Im Gedenken an den verstorbenen Kameraden Werner Weber erhoben wir uns zu einer Schweigeminute.

In seinem Jahresrückblick jonglierte er mit vielen weiteren Zahlen und Durchschnittswerten. So absolvierten im Mittel knapp 30 Personen die 51 Wanderungen mit einer durchschnittlichen Länge von ca. 5 ½ Kilometern. Kurt dankte allen Co-Wanderleitern und vor allem den Organisatoren der Tagesreise ins Wallis, Hansueli, Bruno und Fritz. Zum Dank erhielten sie eine gute Flasche Wein und einen warmen Applaus. Hermann durfte auch ein Präsent entgegennehmen für seine Co-Leitung und für die Finanzverwaltung. Ich, Kari der Schreiber, bekam auch eine Flasche Wein, die ich diesmal nicht stehen liess. Nachdem wir über die Reduktion des Jahresbeitrags um die Hälfte informiert worden waren, dankte Hermann dem Chef für sein grosses Engagement und überreichte ihm ein Couvert mit einem „Trinkgeld“.

Was nun im zweiten Teil folgte war einfach Spitze. Auf einen gemischten Salat mit einer leckeren Sauce folgte ein erster Teller mit einem Traum von Lammragout, hausgemachten Spätzli und Gemüse. Sogar der Lammfleischverächter Bruno genoss es. Heiss serviert wurde auch der zweite Teller mit einem Lammkotelett, einer Tranche Gigot und Kartoffelgratin. Dazu durfte ein süffiger Rotwein nicht fehlen. Ein Espresso, Kaffee crème oder ein Kafi mit Schnaps und angeregte Gespräche machten den Abschluss eines festlichen Mahls.

Wie die Küchen- und Servierbrigade uns verwöhnte verdient höchsten Respekt und ein herzliches Dankeschön. Wir werden das „Kreuz“ allen weiterempfehlen.

Kari Windisch