Spass mit sportlichen Spielen der etwas anderen Art erlebten die Oberstufenschüler der Kreisschule Surbtal, Schule Lengnau. Rainer Seemann und Jan Winkelhagen organisierten einen Sporttag der Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer.
Einen sportlichen Wettbewerb an dem auch Unsportliche Freude haben, dies setzten sich die Lengnauer Lehrer zum Ziel. Aus der Ideen Sammlung ergaben sich zehn Stationen. 230 SchülerInnen hatten sie zwischen 9 und 15 Uhr zu Wer beim Balancieren mit Büchern und Tennisbällen anfing, ging anschliessend zum Auto-Schleppen. Altpapier reife Bücher mussten auf dem Kopf von A nach B gebracht werden. Meterstangen standen im Weg. Fiel das Buch, hiess es, Stehen bleiben, neu Auflegen und dann erst weiter gehen. Dazu gehörte neben dem aufrechten Gang auch Disziplin. Ebenso beim Tragen eines Softtennisballes zwischen zwei Ping-Pong-Schlägern. Damit die Treppe hinauf rennen, an einen Partner abgeben , der dann wieder runter rannte. Im Auto von Lehrer Toni Mestre sass in seinem Auto und die Schülergruppe zog am Abschleppseil. Die Zeit für 200 m wurde gemessen. Hier wären die höheren Klassen im Vorteil gewesen. Aber es gab nur gemischte Gruppen von gleich vielen ersten und vierten Oberstufenschülern.
Beim Boule konnte eine ruhige Kugel geschoben werden. Beim Zielwurf war manchen der Eimer zu klein. Wasserkanister Treppe rauf und runter tragen ist in manchen Ländern Alltagssport. Für Lengnauer Schüler nur am Anfang ein Spass, der schnell zur Arbeit wurde. Mit dem Fahrrad rund um den Pavillon. Ballweitwurf mit einem Medizinball. Hindernislauf über Schrägen und Wände. Basketball vom Trampolin aus und zum Schluss: Nägel einschlagen auf Zeit. Nicht vergessen: In der Mittagspause eine Chäspi-Runde. Alle Schüler schafften alle Disziplinen und wurden frenetisch beklatscht. Für die Siegergruppe gab es am folgenden Tag Nussgipfeli. Auch die Helfer, die Punktrichter, die aus irgendeinem Grund nicht mitmachen konnten, wurden mit dieser Süssigkeit belohnt. (MAM)