Mumpf

Sportliche Projektwoche: Vom Berner Oberland ins Fricktal

megaphoneLeserbeitrag aus MumpfMumpf

Während der Projektwoche „Bewegung und Sport“ des OSZF folgte eine Gruppe per Velo dem Wasserlauf von Aare und Rhein

Während der Projektwoche „Bewegung und Sport" des OSZF folgte eine Gruppe per Velo dem Wasserlauf von Aare und Rhein

„Vom Berner Oberland ins Fricktal", so lautete das Wochenprogramm von 23 Schülern und Schülerinnen des OSZF (Oberstufenzentrum Fischingertal) vom 26. April bis zum 30. April. Natürlich darf man die 6 Begleitpersonen nicht vergessen, die uns die ganze Woche lang sicher durch verträumte Dörfer, grosse Ebenen und hektischen Stadtverkehr führten.

Früh morgens am 26. April trafen sich alle am Bahnhof in Mumpf, wo die Velos in den bereit stehenden Anhänger verladen wurden. Dann machten wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Meiringen. Bevor es ans Velofahren ging, durften wir das KWO in Innertkirchen besichtigen, wo uns eine interessante und aufschlussreiche Führung erwartete. Nach der anschliessenden Durchwanderung der Aareschlucht schwangen wir uns endlich auf die Sättel! Die Erste Etappe führte uns von Meiringen nach Krattigen. Sie war gespickt mit etlichen Zwischenanstiegen, die uns aber mit toller Aussicht belohnten oder uns eine willkommene Abkühlung - wie bei den Giessbachfällen - bescherten. In Krattigen bezogen wir unser erstes Nachtlager in der Turnhalle.

Am nächsten Tag ging es früh morgens an die 2. Etappe: Zuerst genossen wir eine rasante Abfahrt bis Brienz. Nach Zwischenhalten in Thun und dem Flugplatz Belp gelangten wir in die Bundeshauptstadt. Dort besichtigten wir den Bärengraben, den Bundesplatz und machten eine lange Pause, welche einige von uns zur Erfrischung beim Wasserspiel auf dem Bundesplatz nutzten. Nachdem alle den Weg aus der Stadt gefunden hatten, waren es nur noch wenige hundert Meter bis Bremgarten bei Bern. Der ganze Trupp übernachtete in einem Pfadiheim. Wegen Trockenheit musste der geplante Brätelabend von einem lauschigen Picknickplatz an der Aare in den Garten des Pfadiheims verlegt werden.

Die dritte Etappe führte uns via Biel und Solothurn nach Zuchwil. Wiederum übernachteten wir in einem Pfadiheim. In dieser Nacht regnete es und klärte die Luft. Am nächsten Morgen fuhren wir zeitig ab und durften erneut ein Kraftwerk besichtigen, dieses Mal aber ein Fluss- und kein Speicherkraftwerk. Im Kraftwerk Flumenthal erhielten wir spannende Informationen über den Stromverbrauch in der Schweiz, den Energieverbrauch von Alltagsgegenständen und der Kraft von Wasser.

Wir folgten weiter dem Lauf der Aare via Olten nach Aarau, durch den Tierpark Roggenhausen ins Cevi-Heim Entfelden. Am letzten Morgen hatten alle das Ziel vor Augen, weshalb beim Aufräumen und Putzen alles ein bisschen schneller erledigt war! Auch die vor uns liegenden Kilometer schmolzen im Flug dahin. Nachdem wir die Altstädte von Aarau und Brugg hinter uns gelassen und einen kurzen Vogelbeobachtungshalt am Klingnauer Stausee gemacht hatten, trafen sich alle Gruppen beim Zusammenfluss von Aare und Rhein zum Picknick. Einige wagten sich sogar zum Baden in den noch kalten Rhein. Auf den letzten Kilometern traten wir nochmals richtig in die Pedalen und kamen schliesslich frühzeitig im OSZ Fischingertal an. Überglückliche Eltern erwarteten uns, und nach einer kurzen Verabschiedung löste sich der Trupp auf und ging nach Hause. Die hinter uns liegende Woche war sehr lustig, anstrengend und schön. Wir haben alle einige Erfahrungen im Strassenverkehr gesammelt und vielleicht auch neue Freundschaften geschlossen.

Unsere Reiseeindrücke haben wir in einem Blog festgehalten. Der Link zu unserem Unterwegslager ist auf unserer Website www.oszf.ch zu finden.(vfr)

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