Vor einigen Tagen fand die 102. Generalversammlung der Spitex Windisch-Mülligen im Betagten Zentrum Lindenpark statt. In einem vollbesetzten Saal konnte die Präsidentin, Antonia Clivio, die Teilnehmer willkommen heissen, besonders erwähnt die Vertretungen einiger Spitexvereine, Gemeindebehörden Pressevertreterin und alle Mitarbeiterinnen. In der Einladung zur GV sind der Jahresbericht, die Jahresrechnung, der Revisorenbericht und das Budget abgedruckt, die Traktanden konnten so zügig abgearbeitet werden. Das Protokoll der letzten GV wurde genehmigt, auf ein Vorlesen der 8 Seiten wurde (gerne) verzichtet. In ihrem Kommentar zu Jahresbericht stellt die Präsidentin zuerst mit Bild die 2 Fachfrauen, für den Pflegebereich Christine Meier, und für die Administration, Eveline Kohler, vor, das Lachen ist ihnen noch nicht vergangen. . . .

Als Einleitung verlas sie den Brief einer Patientin, die sich sehr lobend über den Einsatz der verschiedenen Fachfrauen äusserte: „es war schön etwas auszutauschen, zu lachen und auch zusammen Traurigkeit zu tragen".

Mit Folien zeigte sie die Altersstruktur der Klienten, der Schwerpunkt liegt bei 80plus, den Bedarf an Pflegeleistungen, weiterhin steigend, der hauswirtschaftliche Einsatz nimmt ab. Ebenso ist die Mitgliederzahl sinkend, was auch in anderen Spitexvereinen der Fall ist. Nach Dank an alle, Sponsoren, Vereinsmitglieder, Spendern, Gemeinden, Vorstand gilt der Dank besonders dem Mitarbeiterteam - „ihr seid eine tolle Frauschaft ¨

Peter Zurlinden referierte mit Details über die Jahresrechnung, Robert Kamer verlas den Revisorenbericht, die Rechnung wurde einstimmig angenommen und dem Vorstand Entlastung erteilt. Auch das vorgeschlagene Budget wurde genehmigt.

Der Mitgliederbeitrag wurde ebenfalls einstimmig bei Fr. 40.--  belassen.

Infolge Austritt von Denise Huber aus dem Vorstand, sie wurde mit Blumen, Geschenk und Dank verabschiedet, wurde neu Christine Ruckstuhl, Windisch mit Applaus in den Vorstand gewählt. Sie wurde mit einem Blumenstrauss willkommen geheissen.

Auf Interesse stiess das Traktandum 9, Fusion der Spitex. Es ist geplant die Spitex Brugg, Hausen-Habsburg, Windisch-Mülligen und Eigenamt zu einer Gross-Spitex zusammen zu führen. Es ist geplant das Gebiet in 3 feste, eigenständige Gruppen aufzuteilen, mit einer zentralen Einsatzplanung und einen Hauptsitz mit Administration und Geschäftsleitung. Das würde ermöglichen, dass im Normalfall immer die gleiche Crew im gleichen geographischen Gebiet arbeiten würde. Eine 4. Gruppe würde übergreifend den Anteil an Psychiatriepflege-Bedarf abdecken. Es hat sich als vernünftig gezeigt, dafür eine gemeinnützige AG zu machen (wie Süssbach, Brugg / Sanavita, Windisch), die der Spitex erteilten Leistungsaufträge würden automatisch vom Verein an die AG übergehen. Der Vereinszweck wäre demnach weg, was mit dem Verein weiter gemacht werden soll oder  kann ist offen, Ideen sind gefragt.

Termin für den Übergang zur fusionierten Spitex ist der 1.01.2013.

Im Grossen Rat wird demnächst nochmals über die Pflegefinanzierung der Spitex diskutiert und beschlossen werden. Der Regierungsrat wünscht im Sinne von „ambulant vor stationär" keine Beteiligung der Patienten an die Spitexkosten, der Grosse Rat sprach von 20 %, die Kommission von 10 %. Eine stärkere Beteiligung des Patienten an den Spitexkosten könnte aus finanziellen Gründen zu einer Reduktion der benötigen Leistungen führen, was nicht zum Wohle des Patienten wäre. Soviel für heute, halten Sie sich in der Presse auf dem Laufenden.

Unter Verschiedenem gratulierte die Präsidentin dem Aktuar, Fredy Studerus zum 10-jährigen Spitexjubiläum mit einem Geschenk und einem Blumenstrauss.

Da keine Wortmeldungenvorliegen beendet die Präsidentin die Versammlung und wünscht „E Guete" und viel Vergnügen mit den „Flying Heels".

Da eine Spitex-Mitarbeiterin Mitglied bei den „Flying Heels" ist tanzte die Gruppe für die GV, ein optischer und akustischer Genuss. Herzlichen Dank den „fliegenden Absätzen". cs