Das Referat von Walter Widmer, ehemaliger Hausarzt und Angehöriger, zum Thema: Wie können wir mit der Alzheimer Krankheit umgehen? stiess auf grosses Interesse. Er hat auf sehr einfühlsame und deutliche Art und Weise die Krankheit Alzheimer und das Zusammenleben mit dementen Angehörigen beschrieben. Anschliessend durften die Anwesenden Fragen stellen, was rege benützt wurde. Beim offerierten Apéro hat sich so manches Gespräch um die Thematik der Alzheimer Krankheit entfacht.

Zur Generalversammlung begrüsste der Co-Präsident Hans Hotz 73 Vereinsmitglieder. In den Jahresberichten des Präsidiums und der Stützpunktleitung wurde das vergangene Jahr zurückblickend durchlaufen. 186 Klienten betreute das Team und leistete total 17518 Arbeitsstunden, wovon 10038 verrechnet werden konnten. Mit einem kräftigen Applaus wurden die freiwilligen Mahlzeitendienstler geehrt. Sie verteilten total 4440 Mahlzeiten. Erneut nahm die Zahl der Vereinsmitglieder leicht ab. Zur Gewinnung neuer Mitglieder und zur Präsentation der Spitex wird im Juni 2009 an einem Freitag-Abend auf dem Lindenplatz eine Standaktion durchgeführt.

Die Jahresrechnung 2008 schliesst mit einem Gesamtaufwand von 925‘356.40 Franken und einem Ertrag von 915‘184.60 Franken ab. Für die Ausfinanzierung der Aarg. Pensionskasse musste der Verein eine Nachzahlung von 54‘413.15 Franken überweisen. Diese Rechnung konnte aus der laufenden Rechnung beglichen werden. Dank einer ausserordentlichen Zuwendung aus der Teilliquidation der Aarg. Amtsbürgschaftskasse und einem erfreulichen Spendenzugang belief sich der Verlust lediglich auf 10‘171.80 Franken. Im Budget 2009 wird ein Gemeindebeitrag von 36 Franken pro Einwohner veranschlagt. Jahresrechnung und Budget wurden von der Versammlung einstimmig genehmigt.

Die Amtsdauer des Vorstandes läuft 2010 aus. Damit ein reibungsloser Übergang stattfinden kann, schlug der Vorstand bereits heute die Wahl eines neuen Vorstandsmitgliedes vor. Mit grossem Applaus wählten die anwesenden Vereinsmitglieder Dr. Bernhard Stamm. Er lebt seit mehreren Jahren in Gränichen und möchte sich nach seiner Pensionierung als Chefarzt des pathologischen Institutes in Aarau im Dorf engagieren. Zum Abschluss verwies Hans Hotz auf die zahlreichen Dankesschreiben aus der Bevölkerung und die eingegangenen Spenden. Diese Reaktionen zeugen vom grossen Ansehen und der Wertschätzung der Arbeit des Spitex-Vereins.

Beatrice Bertschi