Spitex Oberentfelden, Generalversammlung vom 9. März 2011

Gesteigerte Anforderungen und guter Jahresabschluss

Im Alterszentrum „im Zopf" konnte der Präsident, Hermann Engler, 51 Mitglieder und 4 Gäste willkommen heissen.
Der Jahresbericht des Präsidenten zeigte auf, dass die verrechneten Pflegeleistungen gegenüber dem Vorjahr insgesamt angestiegen sind, der durchschnittliche Pflegeaufwand pro Klient aber abgenommen hat. H. Engler betonte, dass die Entwicklung der Pflegeleistungen jeweils schwer voraussehbar ist. Ein paar Pflegefälle mehr oder weniger können diese Entwicklung bereits stark beeinflussen.
Auch im Hauswirtschaftsbereich hat die Zahl der Klienten zwar zugenommen, hier wurde aber eine Abnahme der geleisteten Arbeitsstunden verzeichnet. Pro Klient sind also weniger Leistungsstunden bezogen worden. Bei diesem Entwicklungstrend ist zu berücksichtigen, dass die Pro Senectute vermehrt hauswirtschaftliche Dienste bei Klienten von über 60 Jahren übernimmt.
Die Anforderungen an die Spitex-Organisationen steigen. Vorgesetzte Behörden und Krankenversicherer verlangen die Erfüllungen verschiedenster Kriterien wie Qualitätssicherung, elektronische Bedarfsabklärungen, detaillierte Erfassung von Leistungen und vieles mehr. Eine kleine Spitex-Organisation ist hier früher oder später überfordert. Deshalb führen sechs regionale Spitex-Organisationen im Rahmen eines Fusionsprojektes „SURA" (Suhrental, Uerkental, Ruedertal, Aarau) seit längerem Gespräche. Das Projekt befindet sich erst in der Abklärungsphase. Es sind noch keine definitiven Entscheide gefallen.
Nach gut 16 Jahren Vorstandsarbeit demissionierte Marianne Ryf. Sie gehörte dem Vorstand seit den Anfängen des Spitex-Vereins 1995 an, war einige Zeit Aktuarin und in den letzten zwei Jahren Vizepräsidentin. Sie bleibt der Spitex aber mit einem kleinen Pensum als Stellvertreterin der Vermittlerin erhalten. Der Präsident dankte Marianne Ryf mit einem Gutschein und einem schönen Blumenstrauss für ihre Vorstandsarbeit.
Nach vier Jahren Zugehörigkeit verliess auch Marlies Fuchs den Vorstand. Während ihrer Amtszeit hat sie unzählige Protokolle geschrieben. Der Präsident dankte auch ihr mit einem Gutschein und einem Blumenstrauss.
Die Jahresrechnung zeigt einen Ertrag von Fr. 228'770.04. Dieses sehr gute Ergebnis ist zum einen zurück zu führen auf eine grössere Erbschaft, welche die Spitex erhalten hat, zum andern aber auch auf die sehr gute Arbeit der Spitex-Mitarbeiterinnen. Auch ohne die Erbschaft wäre nämlich ein beachtlicher Mehrertrag zu verzeichnen gewesen.
Der Jahresbericht des Präsidenten, die Jahresrechnung 2010 sowie das Budget 2011 wurden einstimmig genehmigt.
Für die Amtsperiode 2011-2015 mussten Vorstand, Präsident und Revisionsstelle neu gewählt werden. Ausser den beiden Demissionärinnen stellten sich alle zur Wiederwahl und wurden einstimmig gewählt. Präsident bleibt Hermann Engler. Als neues Vorstandsmitglied wählte die Versammlung Frau Claudia Härri-Renner.
Der jährliche Mitgliederbeitrag bleibt bei Fr. 50.--.
Im Anschluss an die Versammlung referierte Frau Katharina Steffen, Geschäftsführerin des Spitex-Verbands Aargau, zum Thema „Spitexdienstleistungen heute und morgen". mf

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