Wettingen

Spiel und Show am Rettungstag der Zivilschützer

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Zivilschützer setzten ihre Geräte in Szene, die Bevölkerung wirkte spielerisch mit. Es gab Mohrenköpfe zu gewinnen – nicht nur zur Freude der Kinder.

Der Rathausplatz gehörte am Samstag allein dem Zivilschutz. Gefährte hier, Geräte da. Der Bevölkerung sollten die Aufgaben des Zivilschutzes nähergebracht werden. Dies einerseits rein informativ mit Broschüren, anderseits spielerisch. Einsatzgeräte, bereit für den Ernstfall, wurden für einmal zu Spielzeugen. Die Besucher standen Schlange, um etwa mit dem Kombigerät 95 – Schere, Spreizer und Zange in einem – zu hantieren. Besonders beliebt war bei den Kindern das Spritzgerät; mittels Wasserstrahl sollte der Fussball seinen Weg ins Tor finden. Die Torschützen gewannen einen Mohrenkopf. „Die Kinder sind ganz aus dem Häuschen“, freute sich ein Zivilschützer.

Bohren im Trümmerfeld

Die Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal bot auch Action: In einem eigens hergerichteten Trümmerfeld zeigten Pioniere, wie Bohrhammer und Kernbohrer zu bedienen sind. „Damit können wir Leben retten“, erklärte Kommandant Hans Rudolf Matter dem Publikum. Der Zivilschutz ist es, der etwa nach einem Erdbeben Menschen birgt. Das wurde den Besuchern am Samstag wieder bewusst gemacht.

Grossaufgebot

Am Wettinger Rettungstag unter der Federführung des Samaritervereins beteiligten sich mitunter Zivilschutz, Armee, Polizei und die Feuerwehr. Die Organisationen postierten sich rund ums Rathaus und auf der gesperrten Zentralstrasse. Das grösste Spektakel bot die Alpine Air Ambulance: Sie liess auf der Brühlwiese einen Helikopter landen. Hunderte Wettingerinnen und Wettinger schauten vorbei, assen Wurst und Brot, lernten und vergügten sich. (mst)

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