Anlässlich der Jugendkulturveranstaltung der SP Zurzach fanden am letzten Freitag gut 60 Personen den Weg in den Zurzacher Zwischenbau. Den Start machte die junge Truppe von "Grenzsteinsprengung". Den Hauptact bestritt die Band von "SoziBrain", welche auch im Zurzibiet Wurzeln hat. Ihr toller Auftritt entwickelte sich zu einem wahren Volksfest, bei dem laut-stark mitgesungen und getanzt wurde. Die Bandmitglieder gabem Alles, um die tolle und fröhliche Stimmung aufrecht zu erhalten. Auch die Studentenband Laerm trat überzeugend auf und lieferte dem Abend den gelungenen Abschluss. Die Veranstaltung war ein toller Erfolg und es wird sehnlichst auf eine erneute Durchführung gehofft. Dem Initianten Marius Gros, der mit riesigem Einsatz den Abend ermöglichte, wurde mit gebührendem Applaus gedankt.

Der Initiant:
Der Grossratskandidat Marius Gros sieht eine eigenständige Jugendkultur im Bezirk Zurzach als Beitrag zur Persönlichkeitsentfaltung des Einzelnen, da den Jungen Strukturen und Kontakte angeboten werden, die sich positiv auf ihren Lebensalltag auswirken. Investieren wir in eine regionale Jugendkultur und treten dieser akzeptierend gegenüber, geben wir den Raum für ein friedliches und tolerantes Zusammensein.

Die Motivation der SP:
Der Brand der Psychomotorik-Baracke vor gut eineinhalb Jahren stellte für die Kulturschaffenden in Bad Zurzach einen gravierenden Rückschlag dar. Durch die Baracke war ein ganzes Kulturnetzwerk entstanden, durch das es immer wieder zu spontanen Anlässen kam. Ein mit der Baracke vergleichbarer Ort als Ersatz wurde in Bad Zurzach bis heute nicht gefunden. In Zurzach brauchte es deshalb wieder Inputs um eine eigene Jugendkultur aufrecht zu erhalten und zu stärken. Die SP erhofft sich aus dem Anlass, dass wieder vermehrt Junge dafür gewonnen werden können, sich im Zurzibiet auch kulturell, einzusetzen.
Die SP Zurzach und die SP des Bezirks Zurzach bedankt sich bei Marius Gros für seinen grossen Einsatz und allen beteilig-ten Jugendlichen für ihr grosse Mithilfe. Auf nachfolgende Konzerte darf gehofft werden. Wädi Neff