Dass das Thema "Umwelt" doch für viele ein ernstes Anliegen ist, bewies die stattliche Gruppe von Mitgliedern und Sympathisanten die der Einladung zum Besuch der "Umwelt Arena" Folge leisteten. Nationalrat Max Chopard, klassischer Milizparlamentarier, ist in der Arena als Projektleiter Umweltrelevanter Themen tätig. So kamen die Teilnehmenden in den Genuss einer perfekt vorbereiteten Führung durch die weitläufigen Ausstellungen und Demonstrationen. Als Einführung erläuterte Chopard, wie dieser Ort durch den Gründer Walter Schmid im Jahr 2012 überhaupt zu Stande kam. Es sollte kein Museum werden, sondern anschaulich zeigen, dass sich Ökologie und Ökonomie nicht ausschliessen, es sollen Wege über alle Lebensbereiche hin aufgezeigt werden, wie mit Ressourcen in der Gegenwart und Zukunft umgegangen werden kann und muss. Bereits hat ein Umdenken in die richtige Richtung stattgefunden, aber oft scheitern Vorhaben am Geld , an Mitstreitern, mangelnder Wille bei Politikern und der Gesellschaft . Chopard zeigte sich erfreut über die Fragen aus der Gruppe zu verschiedenen Themengebieten, beispielsweise bei der Solartechnik , und wäre gerne weiter und ausführlicher darauf eingegangen. Leider verging die im straffen Zeitplan eingeplante Stunde wie im Flug und machte Lust auf spätere private Besuche in der "Umwelt Arena ". Max Chopard mahnte abschliessend, diesem einen Planeten Sorge zu tragen, es müsse selbstverständlich werden, der nächsten Generation den "Ort" so zu hinterlassen wie wir ihn auch gerne antreffen würden, nämlich nicht zugemüllt und zubetoniert, sondern einigermassen sauber und bewohnbar!

Die Gruppe bedankte sich mit einem Präsent herzlich bei Nationalrat Max Chopard für die überaus kompetenten Ausführungen und war sich einig, dass der Referent weiter in den Nationalrat gehört.

Rosmarie Röthenmund